Von Stephanie Neuberger 0
Das Geschäft ist hart

Ivy Quainoo: Stimme allein ist nicht alles

Ivy Quainoo ist die Gewinnerin von "The Voice of Germany". Nun muss sich die Sängerin nach dem Ende der Castingshow im Musikbusiness behaupten. Auch wenn bei "The Voice" der Gesang im Vordergrund steht, reicht die Stimme alleine nicht, um im Showgeschäft erfolgreich zu sein.


Ivy Quainoo hat "The Voice of Germany" gewonnen. Mit ihrer tollen Stimme und ihrer sympathischen Ausstrahlung konnte die 19-jähirge nicht nur "The BossHoss", sondern auch die Zuschauer überzeugen. Für Ivy stand fest, dass nur "The Voice" als Castingshow für sie in Frage kam. Denn die Sängerin wollte mit ihrer Stimme überzeugen und mit Respekt behandelt werden. Dass es im Musikgeschäft aber leider nicht nur um eine gute Stimme geht, sondern das Geschäft auch von Oberflächlichkeit und Aussehen geprägt ist, ist der Sängerin aber durchaus bewusst.

Ivy Quainoo ist sich sicher, dass nicht alleine ihr Gesang die Zuschauer überzeugte, zum Hörer zu greifen, sondern auch ihre Ausstrahlung wichtig war. "Es hieß, ich sei sehr sympathisch rübergekommen. Vielleicht war es das. Und dann singe ich ja auch gar nicht so schlecht. Aber die Stimme allein ist es nie. Wer sich im Musikgeschäft umschaut, weiß, dass es nicht auf den Gesang ankommt. Es geht um Aussehen und Ausstrahlung, und um damit weit zu kommen, sollte man sich nicht unverschämt und herablassend verhalten. Das ist in der kommerziellen Musik nicht üblich", erklärte die 19-jährige im Gespräch mit der Berliner Morgenpost.

Nach dem Ende der Castingshow und ihrem Gewinn muss Ivy Quainoo sich nun alleine im Musikgeschäft behaupten. Wie viel Arbeit dies bedeutet ist der 19-jährigen durchaus bewusst. Aber sie ist bereit zu kämpfen. Denn ihr Traum eine erfolgreiche Sängerin zu werden, ist ihr die Mühe und die Arbeit wert. Im Mai geht Ivy Quainoo auf Tour.


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