Von Mark Read 0
Exklusiv-Interview

Ivy Quainoo im Interview: "Mit typischen Castingshow-Siegern habe ich nicht viel zu tun"

Die erste Gewinnerin von "The Voice of Germany" legt in diesen Tagen ihr zweites Album vor. Wir trafen die sympathische Berlinerin zum Exklusiv-Interview und sprachen nicht nur über "Wildfires", sondern auch über ihre früheren Coaches, über Techno sowie die Bundestagswahl. Hier Teil eins unseres zweiteiligen Interviews.

Als Castingshow-Siegerin hat man es in der Musikszene nicht leicht. Das weiß auch Ivy Quainoo, obwohl das Debütalbum der "The Voice of Germany"-Gewinnerin vor eineinhalb Jahren tolle Kritiken bekam. Nun will sie sich auf ihrem zweiten Album "Wildfires" beweisen. Wir trafen die Sängerin zum Interview.

Promipool: Seit einigen Wochen ist dein neues Video zu „Wildfires (Light it Up)“ draußen? Wie ist die Resonanz bisher auf den Clip?

Ivy: Ich bin sehr zufrieden, und den Leuten scheint’s zum Glück auch zu gefallen. Das Video passt gut zu dem Song, und so soll es ja auch sein.

Promipool: Du hast gesagt, dass du bei deinem zweiten Album stärker involviert sein willst als bei deinem ersten. In wie weit war das jetzt der Fall?

Ivy: Ich war sehr stark involviert. Wir haben schon letztes Jahr im Juni angefangen, neue Songs zu schreiben. Zunächst gar nicht im Hinblick auf ein neues Album, aber das hat sich ja dann schnell ergeben. Ich war beim Schreiben von fast allen Liedern dabei, und bei den zwei, drei Songs, die ohne meine Beteiligung entstanden sind, habe ich die Songwriter kennen gelernt und durfte bei allem mit entscheiden. Das war sehr wichtig für mich und für die Entwicklung des Albums.

Promipool: Du hast auch gesagt, dass du dich weiterentwickeln willst. Drückt sich das auch musikalisch auf dem neuen Album aus?

Ivy: Ja, auf jeden Fall. Das erste Album hat mir auch gut gefallen, aber es entstand halt zu einer Zeit, in der es sehr schnell gehen musste. In der Zwischenzeit bin ich mir mehr darüber klar geworden, in welche Richtung ich gehen möchte. Wer weiß, vielleicht geht das dritte Album dann nochmal in eine andere Richtung.

Promipool: Auf deinen Alben gibt es immer viele verschiedene Musikstile. Gibt es ein Genre, das du dir überhaupt nicht vorstellen kannst?

Ivy: Puh, das ist schwer. Also ich würde wohl von alleine jetzt nicht unbedingt anfangen, Rock oder Techno zu machen. Aber ich will mich da auch nicht festlegen, denn ich weiß ja nicht, mit wem ich mal zusammen arbeite. Und grundsätzlich höre ich alles gerne.

Promipool: Dein erstes Album hat für Castingshow-Sieger-Verhältnisse sehr gute Kritiken bekommen. Hat dich das überrascht?

Ivy: Überrascht ist vielleicht das falsche Wort, denn generell finde ich nicht, dass ich viel mit typischen Castingshow-Gewinnern zu tun habe. Aber es tat auf jeden Fall gut zu sehen, dass die Kritiker es auch anerkannt und meine Musik nicht gleich als „typisches Castingshow-Gedöns“ abgetan haben.

Hier geht es zu Teil zwei unseres Interviews mit Ivy. Dort spricht sie über "The Voice", über ihre früheren Coaches und die Bundestagswahl.


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