Von Nils Reschke 0
EM 2012 Gruppe C

Irland: Die „Boys in Green“ sind optimistisch – nicht nur gegen Kroatien

Bei den Buchmachern ist die Nationalmannschaft von Irland noch weit hinter den Dänen krasser Außenseiter. Auf der Insel allerdings steht eine ganze Nation hinter ihren „Boys in Green“ und trauen ihnen ganz Großes bei der EM 2012 zu. Man wird sehen, wie gut sich die Iren tatsächlich verkaufen können.


Es ist vor allem ein Name, auf den Irland setzt und der die Gegner in der Gruppe C der EM 2012 in Polen und der Ukraine in Angst und Schrecken versetzt. Giovanni Trapattoni heißt der gute Mann, bestens bekannt auch den deutschen Fans aus seiner Zeit als Übungsleiter beim FC Bayern München. Der „Mister“ hat die Iren schon überraschend durch die EM-Qualifikation geführt – nun soll er den „Boys in Green“ auch den EM-Titel schenken. Ganz so, wie es einst Dänemark 1992 oder Griechenland 2004 geschafft haben. Irland ist mehr als optimistisch. Man glaubt an eine Sensation. Warum auch nicht?

Im zweiten Match der Gruppe C trifft die irische Nationalmannschaft im städtischen Stadion von Posen auf die Auswahl Kroatiens. Eigentlich ein vorweggenommenes Endspiel in der Gruppe – sowohl für Iren wie Kroaten. Denn wer diese starke Gruppe in der Vorrunde überstehen will, der muss eigentlich in dieser Partie drei Punkte holen, um anschließend gegen die favorisierten Spanier oder Italiener mit einer Überraschung das Ticket für das Viertelfinale zu lösen. Natürlich weiß auch Giovanni Trapattoni, dass seine Mannschaft nur als Außenseiter startet, sagt aber auch: „Wir denken nur an unsere Stärken.“

Ausgezeichnet hat Irland schon in der Qualifikation vor allem die mannschaftliche Geschlossenheit, ein exzellent funktionierender Defensivverbund, sowie vorne ein zwar in der Jahre gekommener, aber für sein Team immer noch extrem wertvoller Torjäger. Robbie Keane soll die Treffer für die „Boys in Green“ schießen, Kroatien will das verhindern. Keane lebt den Optimismus vor: „Ich bin sicher“, sagt der irische Volksheld, „dass wir uns bei der Euro beweisen werden.“ Den ersten Beweis kann Irland schon heute Abend in Posen antreten.


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