Von Ronny Krause 0

Indira Weiss: lässt auf dem Opernball die „Puppen“ tanzen


Welch Armutszeugnis für den vergreisten Opernball. Indira Weiss, erst noch im „Dschungelcamp“, dann in diversen Talkshows und nun auch noch ausgerechnet auf dem verstaubten Opernball in Frankfurt. Die 31- Jährige gehörte eindeutig zu den Küken- zumindest altersmäßig. Busch- Indira „Jane“ bekam wahrlich große Aufmerksamkeit. Ein klares Indiz dafür, dass der Ball der Greise schon an einem absoluten Promi-Schwund leidet!

Die Ex- Dschungelcamp- Insassin stahl der Alt- Schauspielerin Gudrun Landgrebe geradezu die Show – wie peinlich, und das spricht auch nicht gerade für die angestaubte „Rentner“- Veranstaltung des Opernballs. So umlagerten auf dem 29. Deutschen Opernball in Frankfurt zahlreiche Kameras und Reporter den Ball-Tisch Indiras. Dabei kann sich die Sängerin nicht über mangelnde Aufmerksamkeit beklagen, denn auch „hohe“ Wirtschaftstiere kamen auf Indira zu, um ein Foto mit der Ex-Bro'Sis- Sängerin zu erhaschen.

„Das ist der Hammer, ich bin inzwischen Allgemeingut geworden“, sagte die Dschungel- Indira über ihre neuerdings hohe Popularität. „Ein bekannter deutscher Politiker hat mir kürzlich gesagt, ich sei nun so etwas wie eine nationale Sehenswürdigkeit“, so die angebliche Freundin von Jay Khan.

„Der Ball ist im positiven Sinne konservativ“, gab die 70- jährige Marie-Luise Marjan aus der „Lindenstraße“ zum Besten „Hier gibt's noch richtig tanzbare Musik. Das ist unsere Alterskategorie“, so die Schauspielerin weiter. Mit dem 68- jährigen Regisseur Dieter Wedel und der 64- jährigen Sängerin Dunja Rajter gehört sie zum Durchschnittsalter unter den Stammgästen des alljährlichen Opernballs.

Internationale Stars Fehlanzeige! Diese waren jedenfalls in diesem Jahr nicht sichtbar. „Die Hollywood-Stars haben heutzutage unfassbare Forderungen. Jeder will gleich drei First- Class- Flugtickets. Das kann und will ich nicht bezahlen“, beschwerte sich der Ball-Veranstalter Manfred Pasenau.

Der Frankfurter Opernball scheint out zu sein! Das kann auch der peinliche Richard „Mörtel“ Lugner mit seinen alljährlichen skandalträchtigen Auftritten nicht mehr wettmachen. „So mau wie in diesem Jahr war der Ball noch nie. Die Tische, an denen ein Platz bis zu 650 Euro kostet und Riesengambas serviert werden, ziehen keinen Promi mehr an“, so ein gelangweilter Opernball- Gast.

 

Es gibt aber auch Menschen, die den Ball sehr gern mögen. Einer davon ist Hessens sport- und tanzbegeisterter CDU- Ministerpräsident Volker Bouffier. Er kam mit seiner Frau auch wegen des Auftritts des zweifachen Grand-Prix-Siegers Johnny Logan. Als musikalisches Highlight wurde der Auftritt von Bee-Gees-Ikone Robin Gibb präsentiert. Über eine Stunde ließ Robbin Gibb die Menge zu Klassikern wie „Night Fever“, „Stayin' Alive“ und „How Deep Is Your Love“ auf dem Tanzparkett das Bein schwingen.


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