Von Nils Reschke 0
Karten mit Konsequenzen

In Barcelona droht dem FC Bayern München ein „Gelbfieber“

Die Bayern haben neben Barcelona noch einen anderen Gegner zu bekämpfen im Camp Nou. Und das ist die Angst vor Gelben Karten mit Konsequenzen.


Von den Fans von Real Madrid wird der FC Bayern München ja gerne als „La Bestia Negra“ bezeichnet, die schwarze Bestie. Das liegt an der eher glanzlosen Historie für die Königlichen aus der spanischen Hauptstadt gegen den deutschen Rekordmeister. Während die Real dieses Mal mit der Schwarzgelben Bestie aus Dortmund auseinandersetzen musste (und auch da ausschied), droht den Bayern – um einmal im Bild zu bleiben – möglicherweise das Gelbfieber.

Denn gleich sechs Spieler von Trainer Jupp Heynckes gehen vorbelastet in das Rückspiel des Halbfinales. Sechs Akteure also, die im schlimmsten aller Fälle ein Endspiel in Wembley beim nächsten Gelben Karton verpassen würden. Ein Horrorszenario für jeden Fußballer. Kapitän Philipp Lahm und sein Stellvertreter Bastian Schweinsteiger sind ebenso vorbelastet wie auch Dante, Javi Martinez, Luiz Gustavo und Stürmer Mario Gomez.

Bastian Schweinsteiger sieht es locker

Zumindest Letzterer wird voraussichtlich eh nicht auflaufen von Beginn an, weil sein Sturmpartner Mario Mandzukic erst im Hinspiel seine eigene Gelbsperre bereits abgesessen hat. Auf Damir Skomina, dem Schiedsrichter aus Slowenien, werden also viele Augen gerichtet sein. Doch wie geht man als Spieler damit um? Bastian Schweinsteiger kennt kein Patentrezept, sagt nur: „Zweikämpfe gehören dazu, und wenn es passiert, passiert es.“ Nur bitte möglichst ohne Gelbe Karte, liebe Bayern.


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