Von Mark Read 0
Schuld an der Krise?

HSV-Geldgeber ist enttäuscht von Rafael van der Vaarts "Seifenoper"

Beim Hamburger SV geht es drunter und drüber. Nach einigen heftigen Niederlagen musste Trainer Thorsten Fink gehen, und nun zeigt sich Investor Klaus-Michael Kühne auch noch enttäuscht von Rafael van der Vaart. Genauer gesagt von dessen Privatleben.

Rafael van der Vaart und Sabia Boulahrouz  lüften ein süßes Geheimnis

Rafael van der Vaart und Sabia Boulahrouz

(© Getty Images)

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Als Rafael van der Vaart (29) im Sommer 2012 zurück nach Hamburg kam, war das auch ein Verdienst von Klaus-Michael Kühne. Der Millionär ist gebürtiger Hamburger und unterstützt seinen HSV großzügig als Investor. Und van der Vaart ist sein selbsternannter Lieblingsspieler.

Tiefe Krise beim HSV - der Investor ist sauer

Momentan steckt der Verein aber in einer tiefen sportlichen Krise, die auch dem Geldgeber heftig zusetzt. Hamburgs Trainer Thorsten Fink wurde nach einer 2:6-Pleite gegen Dortmund gefeuert, und jetzt fordert Kühne weitere Konsequenzen. Schließlich will er für seine Investitionen auch Rendite haben.

Dass der HSV derzeit nicht vom Fleck kommt, hat nach Ansicht des Millionärs auch mit seinem Superstar van der Vaart zu tun. Im Gespräch mit der "FAZ" zeigte sich der Millionär enttäuscht von den Schlagzeilen, die der Niederländer derzeit mit seinem Privatleben macht.

Kühne kritisiert van der Vaarts "Seifenoper"

"Damit habe ich nicht gerechnet. Als er im Sommer 2012 dank meiner Unterstützung zusammen mit Sylvie nach Hamburg kam, waren sie sehr beliebt, und ganz Hamburg war begeistert. Dann begann das, was ich Seifenoper nenne. Das hat mich enttäuscht, denn sportlich ging es ständig bergab", wird der 76-Jährige zitiert.

Seit dem Ehe-Aus mit Sylvie van der Vaart und seiner Beziehung zu deren ehemals bester Freundin Sabia Boulahrouz ist der Kapitän in der Tat ständig im Boulevard zu Hause. Andererseits hat Rafael van der Vaart in den fünf Spielen dieser Saison schon drei Tore gemacht und zwei Vorlagen gegeben. Ihn trifft mit Sicherheit nicht die alleinige Schuld an der HSV-Krise.


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