Von Kati Pierson 0
Faszinierend!

Howard Carpendale: „Facebook ist erweiterte Form von des Fanclubtreffens!“

Viele Schlagersänger nutzen Facebook – auch Howard Carpendale. Wann immer die Presse etwas schreibt, dann sieht man eine Nachricht an die Fans auf seiner Facebook-Seite. Auch zum neuen Album "Viel zu lang gewartet“ gibt es fast täglich neue Botschaften und Überraschungen.

Über dend Tod seiner Mutter sprach er nicht mit den Medien. Er hat es seinen Fans persönlich mitgeteilt – per Facebook. Howard Carpendale nutzt vorbildlich die Möglichkeiten der neuen Medien. Mit Audio- und Video-Files hält er seine Fans auf dem Laufenden.

Facebook? – "Ich find’s faszinierend!“

Zum Ende unseres Interviews über sein neues Album „Viel zu lang gewartet“, das Camp in Berlin, die Musiker aus diesem Camp, die neuen Titel und das Wort „Promi“ frage ich ihn auch nach Facebook. Ich bewundere schon lange seinen Umgang mit diesem Medium. Es ist quasi ein Alleinstellungsmerkmal. Kaum ein zweiter Schlagersänger nutzt Facebook so offen, direkt und ehrlich wie der Südafrikaner.

Der Sänger erklärt es mir: „Ich find’s faszinierend! Ich weiß, es gibt sehr viele Kontroversen über Facebook. Für mich ist es wie ein Gespräch, dass ich einmal alle paar Jahre mit 400 engen Fans führe. Die treffen mich dann in irgendeinem Saal und wir reden drei Stunden miteinander. Das ist die erweiterte Form von diesem Fanclubtreffen!“

Howard Carpendale hat bei Facebook keine gekauften Fans

Viele Schlagersänger haben dieses Medium für sich entdeckt. Es wird zu Votings aufgerufen und relativ unpersönlich ein paar Artikel geteilt. Howard Carpendale hat hier eine ganz eigene Philosophie: „Ich gebe ein paar Neuigkeiten bekannt. Ich hab überhaupt keine Ahnung, wie andere Künstler damit umgehen. Das ist die Art, wie ich ganz gerne mit meinen Fans korrespondiere.“

Aber wie sind diese 70.000 Fans zustande gekommen? Hat der Sänger diese eingekauft? „Es wächst sehr schnell. Ich kann Gott sei Dank auch ganz ehrlich sagen, bei uns gibt’s keine gekauften Fans.“ sagt er stolz.

Ich habe die letzten 30 Minuten in der Gegenwart von Howard Carpendale sehr genossen. Bescheiden, sympathisch und ein sehr aufmerksamer und unterhaltsamer Gesprächspartner, der sicher noch die eine oder andere Geschichte hätte erzählen können. Genau so habe ich ihn mir vorgestellt!


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