Von Kati Pierson 0
Bunte Mischung

Howard Carpendale: Diese Musiker waren im Ideen-Camp

Jetzt haben wir schon von Howard Carpendale erfahren, wie die Songs für das neue Album „Viel zu lang gewartet“ entstanden sind. Aber wer waren jetzt die Männer & Frauen, die mit Carpendale zusammenarbeiten durften? Er verrät es uns im Interview.

Ausführlich haben wir mit Howard Carpendale über sein neues Album "Viel zu lange gewartet" gesprochen. Wir haben erfahren, was der Albumtitel bedeutet, was die Lieder bedeuten und warum sich Howie selbst nicht als Promi bezeichnet. Aber was hatte es eigentlich mit diesem "Ideen-Camp" in Berlin auf sich? Welche Musiker waren dort und haben mit dem Altmeister zusammen am neuen Album gearbeitet?

Howard Carpendale: „Sie haben es als Ehre empfunden“

Sie sagten, dass es Musiker aus den unterschiedlichsten Bereichen waren. Dürfen Sie Namen nennen?
Howard Carpendale: „Das waren Leute aus dem Bereich, den man heute gute deutsche Popmusik nennt. Chima zum Beispiel hat „Unterwegs“ geschrieben. Dann waren dabei Johannes Oerding, Alexander Freund von „P:LOT“, Jasmin Shakeri, aus der Berlin Hip-Hop-Szene, Diane Weigmann, sie hat teilweise für die Ärzte gearbeitet,  Robert Redweik aus der Münchner Independent-Welle.“

Aber das sind namhafte Musiker. Wie sind die Ihnen begegnet?
Howard Carpendale: „Sie haben alle aus eigener Erfahrung gewusst, wie beeindruckend das ist, dass jemand über 46 Jahre eine Karriere hat. Sie haben es als Ehre empfunden, da mitarbeiten zu dürfen. Genau auf dem Level hat man sich getroffen. Das war eigentlich das spannende und tolle an der Zusammenarbeit. Es war eine sehr kreative und sehr gleichberechtigte Phase aller.“

„Ich musste nur einmal sagen, das will ich nicht“

Da muss es doch verdammt schwer sein, wenn man dem denn sagen muss: Das ist alles Mist, was ihr da gerade gemacht habt!
Howard Carpendale: „Das war eigentlich genau die Situation, die wir natürlich alle befürchtet haben. Ich hatte sichtlich Angst davor, ja. Ich habe aber wirklich die ersten Tage nichts in die Richtung sagen müssen. Die ersten vier, fünf Titel waren hammer. Die haben wir alle genommen. Dann kam ein Stück, wo ich gesagt hab, das ist genau, was ich nicht singen will. Auch das haben die alle ganz genau verstanden. Ich hab nur einmal überhaupt sagen müssen, das ist nicht, was ich suche.“

Gab es kein Schubladendenken?
Howard Carpendale: „Davon habe ich null gespürt. Ich hab gedacht: Gott, hoffentlich akzeptieren die mich! Die haben mich nicht nur akzeptiert, die haben mich als Freund angesehen. Ich habe gesagt, was ich will und die haben alles dran getan, um das zu erreichen. Es war eine herrliche Erfahrung.“


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