Von Kati Pierson 0
„Viel zu lang gewartet“

Howard Carpendale: Das ist mein neues Album

Howard Carpendale ist für sein neues Album „Viel zu lang gewartet“ in Klausur mit Musikern aus den unterschiedlichsten Bereichen guter deutscher Pop-Musik. Aber was ist dabei rausgekommen?

Wie würden Sie die CD und deren Inhalt beschreiben?
Howard Carpendale: „Einfach Carpendale, wie er sich heute sieht.“

Howard Carpendale über „Kann mir noch immer in die Augen sehn“

Aus dem Album haben Sie jetzt schon einen Titel präsentiert: „Kann mir noch immer in die Augen sehen“. Ist das die Lebensbilanz von Howard Carpendale?
Howard Carpendale: „Das wäre ein sehr kleines Leben, wenn das die Bilanz wäre. Nein, das ist die Bilanz von einem Sänger, der zehntausendmal in der Garderobe stand und denkt, jetzt geht’s wieder los. Der dann mal kurz anhält, und sich im Spiegel anguckt und sich fragt: Ist das noch präsentabel, was da rausgeht? Ist das alles ok?

Ist es noch präsentabel, was da rausgeht?
Howard Carpendale: „Ich hoffe es!“

Haben Sie einen Favoriten auf diesem Album?
Howard Carpendale: „Nein! Eigentlich nicht. Ich mag mein ganzes Album.“

„Unterwegs“ ist für seine Mutter

Mir gefällt „Unterwegs“ ganz gut. Für wen ist dieser Titel.
Howard Carpendale: „Es geht um meine Mutter. 2 Jahre nach dem Tod meiner Mutter, habe ich einen Text für sie gesucht. Allerdings immer mit dem Zusatz, es muss andere Menschen auch erreichen. Das tut es nur, wenn es nicht allzu privat ist. Ich habe diesen Tod hautnah miterlebt und immer wieder drüber nachgedacht.

Gemeinsam mit Chima und Co.

Auf dem Album ist eine Nummer, die heißt „Wie viel sind eine Billion“.  Da heißt es Howard Carpendale & Friends. Sind die Friends, die Musiker aus dem Camp?
Howard Carpendale: „Genau, das ist ein Teil der Autoren aus dem Camp. Wir haben einfach gemerkt, das ist ein Lied, das einen gemeinsamen Absender braucht. Das auch ist ein Bekenntnis, wenn man auf so einem Album mit Stimme vertreten ist. Ich hoffe sehr, dass die noch ein paar Fernsehen-Sendungen mit mir machen. Natürlich nicht alle, dann wäre das Studio ziemlich voll.“


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