Von Mark Read 0

Hope Solo und Homare Sawa: Die Gesichter der Frauen-WM


Aus und vorbei! Mit einem unglaublich spannenden Finale und dem überraschenden Sieg der Japanerinnen gegen die USA endete gestern Abend die Frauen-Fussball-WM 2011 in Deutschland. Es war ein würdiger Abschluss für ein tolles Turnier. In Erinnerung bleiben werden wohl vor allem zwei Spielerinnen: Die US-Torhüterin Hope Solo und die japanische Torjägerin Homare Sawa.

Solo war schon vor dem Finale DAS Gesicht der WM. Die Mischung aus attraktivem Äußeren, tadellosen Leistungen und einer bewegenden Leidensgeschichte machte sie zum idealen Covergirl. Die 29-Jährige galt schon vor dem WM als eine der besten Torfrauen weltweit und dürfte nach einem starken Turnier nun bekannter sein als je zuvor. Vor zwei Jahren war sie nach einer schweren Schulterverletzung schon fast weg vom Fenster, nun ist sie zurück und wurde zum Superstar. Trotz der schmervollen und unglücklichen Niederlage im Finale wird sich die schöne Hope wohl immer gerne an die WM erinnern.

Die zweite Spielerin, die auf ewig mit der WM 2011 verbunden sein wird, ist Homare Sawa. Die Kapitänin der japanischen Weltmeistermannschaft schoss fünf Tore und wurde damit Torschützenkönigin. Unter anderem machte sie das spektakuläre 2:2 in der Verlängerung im Finale und sicherte damit das Elfmeterschießen. Sie ist die älteste Spielerin bei Japan, aber auch die beste - bei ihrer vierten WM führte sie ihr von Erdbeben und Atomkatastrophen gebeuteltes Land zum Titel. Eigentlich wollte die Spielmacherin nach dieser WM aufhören, und nach diesem Höhepunkt würde sich das auch anbieten. Trotzdem hofft ihr Trainer Norio Sasaki, sie zum Weitermachen überreden zu können.

Homare Sawa wurde von der FIFA auch zur besten Spielerin des Turniers gewählt, Hope Solo zur besten Torhüterin und zur insgesamt drittbesten Spielerin (dazwischen steht noch Solos Teamkollegen Abby Wambach).


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