Von Lisa Winder 0
Luxus-Autos

Hollywoodmäßig unterwegs: Diese Autos fahren die Stars & Sternchen

Jason Statham bei der "Fast & Furious 7" Premiere

Jason Statham

(© Getty Images)

Promis und Autos – das ist bei den Kontoständen der Herrn und Damen eigentlich eine ziemlich natürliche Verbindung. Doch sofern es sich nicht gerade um echte Autonarren wie Jay Leno (66) handelt, weiß man kaum etwas über ihre Vehikel. Das wollen wir ändern.

Arnold Schwarzenegger und sein Humvee-Monster-Geländewagen. Ja, das passt, möchte man sagen. Aber wüssten Sie auf Anhieb, auf welche Marke etwa Jason Statham (49) setzt? Oder mit welchem Antrieb Jessica Alba (35) ihre Heimatstadt schützt? Nein? Dann sollten Sie die folgenden Zeilen aufmerksam durchlesen, denn wir verraten, womit die Stars von Hollywood abseits des Sets durch die Gegend rollen.

Jason Statham

Der Brite Statham ist aus seiner „Transporter”-Reihe eher als Fahrer von PS-starken Oberklasse-Limousinen bekannt. Privat fährt das Vorzeige-Raubein allerdings auf Italienisches ab. Sein Liebling: Ein Ferrari F12 Berlinetta. Das Geschoss mit satten 740 PS legte er sich 2015 zu – was Ferrari auch gleich nutzte, um damit auf Instagram etwas Werbung zu machen.

Jessica Alba

Das California-Schnuckelchen (35) gehört zur stetig wachsenden Gemeinde der Promis, für die ihr Wagen weniger ein Ausdruck von finanzieller Potenz sein soll, sondern eher der rollende Beweis eines guten Umweltgewissens: Alba, die zuletzt in „Mechanic: Resurrection“ zu sehen war, fährt privat einen Toyota Prius. Das ist ein sogenanntes Hybridauto, der eingebaute kleine Benzinmotor dient nur dazu, die große Batterie aufzuladen, die wiederum einen Elektromotor mit Energie versorgt – und der treibt das Auto an. Auf den Prius setzen auch noch eine Menge anderer Promis, etwa Beau Leonardo DiCaprio (41) oder Julia Roberts (49).

Lady Gaga

So ungewöhnlich wie die Looks von Stefani Joanne Angelina Germanotta (30), ist auch ihr Autogeschmack: Lady Gaga besaß zunächst erst mal jahrelang nur einen Anfänger-Führerschein, der ihr nur das Fahren in Begleitung eines anderen führerscheinbewehrten Erwachsenen erlaubte. Als sie dann diesen Sommer endlich ihren „richtigen“ Führerschein bekam, bewies sie sofort Extravaganz und schwang sich in ihren knallroten Ford F150 SVT Lightning Pickup-Truck aus den Neunzigern. Und generell scheint die Diva auf Autos mit Ladefläche zu stehen: In Ihrer Garage wartet auch noch ein Chevrolet El Camino Supersport in Jet-Black aus dem Jahr 1969 mit über 300 Pferden unter der Haube.

Justin Bieber

Für Fans des 22-Jährigen war schon immer klar: Er ist etwas Besonderes. Und genau das zeigt der Kanadier auch bei seinen Autos: Sein Alltagsvehikel ist ein mattschwarz lackierter Rolls-Royce Ghost, eine absolute Luxus-Limousine mit satten 560 PS. Und weil der verlängert ist, kann Bieber damit auch mal den erweiterten Freundeskreis um die Blöcke transportieren. Doch auch wenn er nur mal mit seiner (angeblich) neuen Flamme, Model Sofia Richie (18) cruisen will, hat er einige standesgemäß motorisierte Vehikel parat: Etwa einen von West Coast Customs aufgemotzen, laserblauen Ferrari 458 Italia oder seinen weißen Lamborghini Aventador LP700-4. Und wenn das mal nicht reichen sollte, bleibt ihm noch der orange Huracan LP610, ebenfalls vom italienischen Edelhersteller Lamborghini.

Paris Hilton

Mega-It-Girl und verwöhnte Berufstochter – so kennt und liebt man Paris Hilton (35). Und wo Glitzer, Rosa und Pink schon als Bekleidung der Hotelerbin praktisch allgegenwärtig sind, da macht dieser Look natürlich auch nicht bei ihrem fahrenden Untersatz halt: Paris fährt einen Bentley Continental GT. Der britische Wagen ist der Inbegriff eines Luxus-Coupés und dank seines verhältnismäßig großen Kofferraums auch bestens dazu geeignet, die Ergebnisse größerer Shoppingtouren zu transportieren. Doch Paris wäre nicht Paris, wenn der Bentley vor ihrem Tussi-Image verschont geblieben wäre: Ebenfalls bei West Coast Customs ließ sie den Briten standesgemäß in Pink pimpen – Felgen mit ihrem Monogramm und rosaschimmerndem Innenraum inklusive. 

David Beckham

Eine nicht gerade als Shopping-abstinent bekannte Ehefrau und vier Kinder: Da ist klar, dass der Ex-Fußballprofi, Herrenmodel und UNICEF-Botschafter Beckham (41) nicht wie andere Kollegen im zweisitzigen Sportflitzer durch die Gegend brettern kann. Weshalb der Beau auch für Schönwettertage auf einen Rolls Royce Phantom Drophead setzt – die Cabrio-Variante der Luxus-Limousine in schickem Schwarz. Vom gleichen Hersteller stammt auch seine Ghost-Limousine. Und weil Beckham natürlich immer noch gebürtiger Brite ist, setzt er auch noch ein weiteres Mal auf einen Hersteller von der Insel, genauer gesagt bei seinem Bentley Continental Supersport und dem Mulsanne aus gleichem Hause. Daneben fährt der bekennende Autoliebhaber aber auch noch:

  • Porsche 911 Turbo Cabrio
  • Jeep Wrangler Unlimited
  • Chevrolet Camaro
  • Range Rover
  • Cadillac Escalade

Sowie einen Audi S8 – alle in verschiedenen Schattierungen von Schwarz – das passt ja auch immer, so wie britisches Understatement und ein schwarzer Anzug.

Kanye West

Bei den Autos von Kanye West (39) ist es ein klein wenig wie mit seinen Awards: Es ist nicht ganz so einfach, sie alle zu zählen. Allein 21 Grammys schwer, wäre es ja auch ein Unding, sich mit weniger Autos zufriedenzugeben. Eine kleine Auswahl aus Kanyes Kollektion:

  • Aston Martin DB9 (Roadster)
  • Lamborghini Aventador
  • Lamborghini Gallardo
  • Mercedes SLR
  • Mercedes S-Klasse
  • Mercedes AMG G63
  • Maybach 57 Custom
  • Porsche Panamera
  • Rolls Royce Phantom

Der Porsche ist allerdings bereits Geschichte: Kanye lieh ihn einem Verwandten aus. Vor dessen Haus wurde der Wagen von Unbekannten geklaut und nach einer wilden Irrfahrt gegen eine Wand gesetzt – Totalschaden. Und weil er mit seinem Vermögen von mehreren Milliarden natürlich auch geschützt sein will, kaufte er sich und seiner Frau Kim einen Dartz Prombron Red Diamond. Das gewann den Titel als das teuerste SUV der Welt (und gleichsam auch einen als geschmacklosestes SUV). Kanyes Variante ist üppig gepanzert, damit den prominenten Fahrgästen auch in den übelsten Ecken von LA niemand ans Leder kann (das im Red Diamond übrigens aus Walpenis besteht).