Von Nils Reschke 0
The Rodfather

Hohe Ticketpreise bei Rod Stewart schocken die Fans

Als Rocksänger Rod Stewart 2007 auch durch deutsche Lande tourte, begann jedes seiner Konzerte mit einem kurzen Intro im Kino-Style: „The Rodfather“ kehrt zurück – eine Anspielung natürlich an den Film-Klassiker „Der Pate“, im Original „The Godfather“.


Im kommenden Sommer ruft der „Rock-Pate“ seine Familie wieder um sich. Rod Stewart kehrt auch nach Deutschland zurück, um dann Klassiker wie „Maggie May“, „Baby Jane“ und natürlich „Sailing“ zum Besten zu geben. Im Gepäck wird der Rocker mit der Reibeisenstimme dann allerdings auch ein brandneues Album haben, das bereits im Frühjahr erscheinen soll und erstmals seit über einem Jahrzehnt eigene Songs aus Rod Stewarts Feder enthalten wird.

„Live The Life“ heißt die Tour 2013 von Rod Stewart, für die schon einige Termine bekannt gegeben wurden. Darunter befindet sich auch ein Konzert am 3. Juli 2013 in der Dortmunder Westfalenhalle – also auf den Tag exakt drei Jahre, nachdem „Roddie“ das letzte Mal in Dortmund vor Ort war. In vielen Pressemeldungen ist in diesen Tagen deswegen vom Konzert im „Ruhrpott“ zu lesen. Da heißt es unter anderem: „Nach seiner ausverkauften Tour 2010 kehrt Rod Stewart ein weiteres Mal zurück auf die Bühne“. Und einer schreibt brav vom anderen ab. Denn das Konzert am 3. Juli 2010 in der Dortmunder Westfalenhalle war genial, stimmungsvoll – nur eines eben nicht: ausverkauft. Und ob es das im Juli 2013 sein wird, darf bezweifelt werden.

Denn der Veranstalter schockt die deutschen Fans von Rod Stewart mit saftigen Eintrittspreisen. Auf nahezu allen Plätzen, ganz gleich ob in der zehnten Reihe vor der Bühne, oder viel weiter hinten im Oberrang: fast überall werden 122 Euro verlangt. Nur diejenigen, denen es reicht, Rod Stewart aus weitester Distanz irgendwo unterm Hallendach zuzuhören, müssen „nur“ 82 Euro berappen. Derart hohe Ticketpreise können eigentlich nicht am Künstler selbst liegen, denn zum Vergleich: In Amsterdam, wo Rod Stewart am 12. Juni auftritt, liegen die Kartenpreise zwischen rund 50 und 65 Euro. In anderen Stadien in Europa sind sie zwar auch nicht ganz günstig, aber immerhin vernünftig gestaffelt – je nach Sicht auf die Bühne. Und da gehen die Tickets auch weg wie warme Semmeln. Ein erstes Konzert in London war so schnell ausverkauft, dass direkt ein Zusatztermin eingeschoben wurde. Das wird in Dortmund eher nicht passieren.


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