Von Nils Reschke 0
Don Jupp auf Schalke?

Heynckes zum FC Schalke? Uli Hoeneß glaubt an verfrühten Aprilscherz

In der Fußball-Bundesliga sind erst 22. Spieltage absolviert und somit noch ein weiteres Dutzend Runden zu gehen. Doch zwei Personalien auf der Trainerbank stehen jetzt schon fest.


Jupp Heynckes wird im Sommer als Trainer des FC Bayern München aufhören und von Pep Guardiola beerbt werden. Und das Engagement des derzeitigen Schalker Übungsleiters Jens Keller wird – wenn überhaupt – nur bis zum Sommer andauern. Da liegt es ja fast schon nahe, dass der Name Jupp Heynckes auch in Bezug auf die Gelsenkirchener Trainersuche fallen muss. In der königsblauen Kabine, so heißt es, sei sein Name bereits gefallen. Und den Spielern ist klar: Kommt Don Jupp, sind die entspannten Zeiten vorbei.

Noch aber ist es noch lange nicht so weit. Und es gibt nicht wenige, die wollen sich an derartige Spekulationen nicht beteiligen. Bayerns Präsident Uli Hoeneß verweist diese Meldung sogar ins Reich der verfrühten Aprilscherze: „Das kann ich mir jetzt überhaupt nicht vorstellen“, meinte Hoeneß. Vorstandskollege Karl-Heinz Rummenigge schien auch nicht so recht Lust darauf zu haben, sich zu einem Engagement von Heynckes auf Schalke zu äußern: „Ich kann bestätigen, dass Jupp Heynckes quickfidel ist und einen super Job bei uns macht. Aber ich weiß nicht, was Schalke und Jupp Heynckes für Pläne haben.“ Sofern es überhaupt gemeinsame Pläne gibt.

Heynckes selbst hatte bereits einige Dinge klargestellt, als bekannt wurde, Pep Guardiola würde beim FC Bayern im Sommer anheuern. Damals meinte der Trainer-Guru nämlich: „Es ist nicht richtig, dass ich gesagt habe, ich werde meine Karriere beenden. Ich höre hier beim FC Bayern auf.“ Da bleibt natürlich Luft für Spekulationen. Er, Heynckes, habe nun fünf Monate Zeit, „das zu verkünden, was ich meine, sagen zu müssen“. Ob es sich dabei um ein weiteres Engagement bei den Schalkern handeln wird, ist nicht auszuschließen. In der Saison 2003/04 war Jupp Heynckes schon einmal Trainer auf Schalke. Auf der anderen Seite wird der 67-Jährige die Spielzeit wohl mit einigen Rekorden beenden. Man soll ja bekanntlich dann gehen, wenn es am schönsten ist. Besser kann es bei Königsblau eigentlich nicht mehr werden. Es sei denn, Don Jupp holt mit den Schalkern die Schale. Dann würde er sich in Gelsenkirchen unsterblich machen.


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