Von Kati Pierson 0
Über ihre Beziehung

"Heute bin ich blond"-Stars: Maike Bollow und Lisa Tomaschewsky

Lisa Tomaschewsky und Maike Bollow standen zum ersten Mal gemeinsam vor der Kamera. Im Kinofilm "Heute bin ich blond" spielen sie die an Krebs erkrankte Sophie und ihre Mutter. Bei den Dreharbeiten etwickelte sich eine ganz eigene Beziehung zwischen den beiden Schauspielerinnen.


Im neuen Kinofilm "Heute bin ich blond" werden die Hauptrollen von Maike Bollow(49) und Lisa Tomaschewsky (24) gespielt. Am 28. März startet der Streifen in den Kinos.  Während der Dreharbeiten bauten die Schauspielerinnen ein inniges  Mutter-Tochter-Verhältnis auf, das auch außerhalb des Sets seine Fortsetzung fand.

Lisa Tomaschewsky (im Film Sophie) beschreibt den Beginn der außergewöhnlichen Beziehung  "Maike begann mich irgendwann ‚Püppi‘ zu nennen, was mich zunächst verwirrte, denn mit diesem Kosenamen ruft mich tatsächlich nur meine Mutter" Maike Bollow (im Film Sophie's Mutter) ergänzt: "Obwohl ich keine eigenen Kinder habe, habe ich in ‚Heute bin ich blond‘ erneut eine Mutterrolle inne.

Das war schon so in der ZDF-Telenovela ‚Alisa‘ und auch in dem SAT.1 Film ‚Im Alleingang‘. Anscheinend habe ich ein ‚Muttergen‘, das ich ausstrahle. Ich freue mich, dass sich zu meiner Filmtochter auch im realen Leben ein so freundschaftliches Verhältnis entwickelt hat."

Aber auch über den Film verrät Maike Bollow ein wichtiges Detail, denn dieser soll keine Lösung für Erkrante parat halten: "Im Film begleiten die Eltern ihre an Lungenkrebs erkrankte Tochter Sophie als Felsen in der Brandung durch die Tragik der Diagnose Lungenkrebs und den Kraftakt einer Chemotherapie.

Sophies ganz individuelle Art, mit der Krankheit umzugehen, macht Mut. Das wird ein jeder, der allein schon einmal der Gefahr einer Krebsdiagnose ausgesetzt war, nachempfinden können. Da spreche ich aus eigener Erfahrung. Sophies Herangehensweise ist sicherlich keine Paradelösung, die allgemeine Gültigkeit besitzt und das vermittelt der Film auch nicht.

Insofern empfinde ich ihn als sehr wirklichkeitsnah und geglückt erzählt, ohne dass es so scheint, als hätte er gewissermaßen die Weisheit gepachtet. Angst ist immer ein schlechter Berater. Sophies Lebenswille vermittelt schlicht und einfach Kraft."


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