Von Victoria Heider 0
Als Internatsdirektor in „Burg Schreckenstein“

Henning Baum über seine Schulzeit: „Wir hatten jeden Tag etwas zu lachen“

Henning Baum „Burg Schreckenstein”

Henning Baum spielt in „Burg Schreckenstein” den Internatsleiter „Rex”

(© Spöttel Picture / imago)

Nicht zuletzt in seiner Paraderolle als „Der letzte Bulle“ hat es Henning Baum mit seinem kernigen Charme geschafft, einer von Deutschlands beliebtesten Schauspielern zu werden. Nun begeistert er als aufgeschlossener Internatsdirektor in der Verflimung der Kinderbuchreihe „Burg Schreckenstein“ auch seine jungen Fans. Im Interview mit „Promipool“ sprach Henning über kluge Lehrer, seine eigene Schulzeit und darüber, warum er auch ohne Kaviar leben kann.

Er ist eben doch nicht nur „Der letzte Bulle“ – im Familienfilm „Burg Schreckenstein“ beweist Henning Baum (44), dass in ihm nicht nur der Macho-Polizist „Mick Brisgau“ steckt, sondern auch der engagierte Internatsleiter „Rex“. „Er möchte, dass sich Persönlichkeiten entwickeln und nicht konforme Ja-Sager, deswegen erzieht ‚Rex‘ die Schüler mit viel Eigenverantwortung und gibt ihnen teils große Freiheiten. Die Kinder sind für ihn Individuen, die ihre Stärken und Schwächen haben und danach auch gefördert werden müssen. Das ist sicher das, was einen klugen Lehrer auszeichnet“, erklärt Baum.

Henning Baum ging gerne zur Schule

In „Burg Schreckenstein“ spielen sich seine Schützlinge mit den Schülerinnen des Mädchenpensionats „Schloss Rosenfels“ so manch einen kreativen Streich – eine Beschäftigung, der gegenüber auch der junge Henning nicht abgeneigt war: „Ich habe sehr viele Streiche gespielt, ich habe sogar regelrecht nach Streichen gesucht und richtig Zeit damit verbracht, mir Streiche auszudenken“, erinnert er sich lachend. „Wir haben auch versucht, uns gegenseitig zu übertreffen. Es war viel Blödsinn dabei, aber dadurch auch viel Lockerheit und Heiterkeit. Wir hatten jeden Tag etwas zu lachen. Ich habe die Schule eigentlich gemocht, schon alleine, weil‘s lustig war.“

Für ihn muss es nicht zwingend Kaviar sein

Henning Baum sammelt bei seinen Fans aber nicht nur für seine schauspielerischen Leistungen, sondern auch wegen seiner Bodenständigkeit Sympathiepunkte. Er hält sein Privatleben außen vor und bei der „Carmen Nebel Show“ verriet der gebürtige Essener, dass sein Lieblingsgericht eine deftige Linsensuppe sei. Doch wie hat er es geschafft, im Showbusiness nicht abzuheben? „Man ist ja durch seine Herkunft und seine Erziehung geprägt. Ich glaube, dass das nicht meinem Naturell entspricht. Es würde auch, glaube ich, viel zu anstrengend sein, sich irgendeine Kapriziosität zuzulegen. Das ist Energie, die ich in schönere Sachen stecken kann, wie die Arbeit, Sport oder mit Freunden zusammen zu sein. Ich esse nicht nur Linsensuppe, sondern auch Kaviar und es schmeckt mir, aber ich brauche es nicht.“

Momentan steht Henning Baum für die Verfilmung des Michael-Ende-Kinderbuchklassikers „Jim Knopf und Lukas der Lokomotivführer“ vor der Kamera. Seit dem 20. Oktober ist er aber erstmal in „Burg Schreckenstein“ im Kino zu sehen.

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