Von Nils Reschke 0
Familiendrama

Heinz Hoenig: Die tiefe Trauer um seine Frau Simone

Gemeinsam lebten sie abgeschieden auf Mallorca, fernab vom Trubel und den Fotografen. Wie jetzt bekannt wurde, verstarb die Frau von Schauspieler Heinz Hoenig im Alter von nur 52 Jahren. Ein schwerer Schicksalsschlag für Hoenig und seine zwei Söhne.


Es sind wohl seine schwersten Stunden, die Heinz Hoenig in diesen Tagen erlebt. Denn einer der beliebtesten deutschen Schauspieler trauert ums seine Frau Simone Hoenig-Zimmerli, die bereits in der letzten Woche aufgrund eines Herzstillstands gestorben ist, wie das Schweizer Boulevardmagazin „Blick“ jetzt berichtete. Hoenigs Frau Simone wurde nur 52 Jahre alt. Gemeinsam mit ihrem Mann, dem bekannten Schauspieler, und den beiden 23 und 24 Jahre alten Söhnen lebte die Familie zuletzt auf Mallorca. Der Tod sei für alle „völlig überraschend“ gekommen, schreibt die „Blick“ weiter.

Heinz Hoenig und seine Frau Simone: Es war Liebe auf dem ersten Blick. Der Schauspieler traf Simone das erste Mal auf dem Flughafen Zürich – und es war um die beiden geschehen. Das war 1986, zwei Jahre später heiraten die beiden dann bereits. Die Ehe galt als gefestigt, denn immer wieder krachte es, woraus beide samt ihrer Liebe zueinander gestärkt hervorgingen. „Wir haben uns ungefähr 5248 Mal scheiden lassen“, hatte Heinz Hoenig einmal über seine Ehe verraten und damit doch seine große Liebe zu Simone ausgedrückt. „Ihr habt jetzt Trauer, aber ich werde euch wiedersehen und euer Herz wird sich freuen“ – der Bibelvers Johannes 16,22 wird in der Todesanzeige von Simone Hoenig-Zimmerli zitiert.

Wie wird Heinz Hoenig jetzt mit dem schweren Schicksalsschlag zurechtkommen? Der in Oberbayern geborene Filmschauspieler feierte seine erste große Rolle in Wolfgang Petersens „Das Boot“. Einen Namen machte sich Hoenig zudem in „Der große Bellheim“ und „Der Schattenmann“, spielte aber auch seichtere Rollen wie in der beliebten TV-Serie „Unser Lehrer Doktor Specht“. Bekannt ist Heinz Hoenig ebenfalls aus dem populären Sechsteiler „Der König von St. Pauli“ von Dieter Wedel, mit dem er oft zusammenarbeitete.


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