Von Sabine Podeszwa 0
Heino findet Bücher langweilig

Heino: Er hat noch nie ein Buch gelesen

Heino outete sich nun als jemand, der noch nie ein Buch gelesen hat. Doch an Bildung fehlt ihm laut eigener Aussage nichts, denn er habe durchs Leben gelernt.


Volksmusik-Barde Heino (74) überraschte jetzt mit der Aussage, dass er in seinem Leben kein einziges Buch gelesen hätte. Lediglich sein Sparbuch diente ihm bisher als Lektüre. Was für einige jedoch verwunderlich sein mag, ist für Heinz Georg Kramm nichts Besonderes. Wer nun denkt, der Volksmusiker hätte einfach keine Zeit um Bücher zu lesen, der irrt, denn Heino hat einfach keine Lust dazu. Der Hamburger Morgenpost erklärte er, warum das so ist.

"Ich fand Bücher immer langweilig. An der katholischen Knabenschule in Düsseldorf habe ich mal in die Bibel geschaut, vorher in eine Kinderfibel. Das war's dann aber auch schon." Weniger gebildet fühle er sich dadurch aber nicht: "Wieso denn? Ich habe eben durch das Leben gelernt. Und Rosamunde Pilcher schaue ich mir lieber im Fernsehen an. Da muss ich mich nicht ewig durch bilderloses Papier wühlen und bin 90 Minuten viel besser unterhalten."

Auch wenn Heino offenbar nicht gerne liest, liegt ihm das Schreiben laut Top.de dennoch. 1996 veröffentlichte er nämlich seine Biografie "Und sie lieben mich doch", in der er auf 324 Seiten über sein Leben erzählt. Eine stattliche Leistung, wenn man bedenkt, dass ihn Bücher langweilen.


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