Von Alina Wiedemann 0
Sie bewundert die mutigen Frauen

Heidi Klum äußert sich zum Harvey Weinstein Skandal

Heidi Klum Harvey Weinstein

Heidi Klum und Harvey Weinstein arbeiten seit 2012 zusammen

(© Getty Images)

Die Anschuldigungen gegenüber Harvey Weinstein häufen sich. Der Hollywood-Produzent soll unzählige Frauen sexuell belästigt und einige sogar vergewaltigt haben. Neben anderen berühmten Damen hat sich jetzt auch Heidi Klum zu Wort gemeldet.

Harvey Weinsteins (65) ehemalige Firma „The Weinstein Company“ produziert größtenteils die Show „Project Runway“ in den USA. Heidi Klum (44) ist Moderatorin und Jurorin der Show. In Folge der Anschuldigungen wurde der Filmproduzent gefeuert. Jedoch hatte er in der Vergangenheit viel mit Heidi zu tun und seine Frau Georgina Chapman (41) ist des Öfteren in der Show zu Gast gewesen.

Heidi Klum hat selbst Erfahrung mit sexueller Belästigung gemacht

Das ist ein weiteres Beispiel für dieses weit verbreitete Problem der schlechten Behandlung von Frauen auf der Welt. Ich denke, es wird schwer sein, eine Frau zu finden, mich selbst eingeschlossen, die keine Erfahrung gemacht hat, bei der sie sich eingeschüchtert und bedroht von einem Mann gefühlt hat, der seine Macht, seine Position oder seinen Körperbau genutzt hat“, sagte Heidi Klum gegenüber dem „People“-Magazin.

Außerdem bewundert Heidi die mutigen Frauen, die an die Öffentlichkeit getreten sind. Damit distanziert sich das Supermodel von Weinstein. Heidi hat dem Zitat zufolge selbst Erfahrungen mit sexuellen Belästigungen gemacht, wenn auch nicht durch Weinstein selbst.

Die Anschuldigungen werden größer

Am 5. Oktober 2017 hat die „New York Times“ einen Report über Frauen veröffentlicht, die von Harvey Weinstein sexuell genötigt wurden. Seither haben sich immer mehr Frauen an die Öffentlichkeit gewandt und haben die Geschichten unterstützt. Zu den bekannten Namen zählen Gwyneth Paltrow (45), Angelina Jolie (42) und Rose McGowan (44). Letztere hat schon 2016 auf Twitter erzählt, sie sei von einem Filmboss vergewaltigt worden. Außerdem hat die „New York Times“ aufgedeckt, dass Weinstein im Jahre 1997 eine Vergleichs-Geldsumme an McGowan gezahlt hat.