Von Kati Pierson 0

Hansi Hinterseer: "Im siebten Himmel" malt Bilder in den Kopf

Hansi Hinterseer geht heute mit einem neuen Album an den Start. "Im siebten Himmel" heißt es. Wir haben den Silberling seit einigen Tagen auf dem Tisch zu liegen und gestern Abend die Hülle aufgerissen und reingehört.


Hansi Hinterseer schickt heute sein neustes Werk "Im siebten Himmel" ins Rennen um die besten Plätze in den Charts. Die CD-Präsentation vor der Presse fand bereits vor zwei Wochen in seiner Heimat in Tirol statt. Am Wilden Kaiser auf einer Alm gab es eine zünftige Jause und natürlich viele Fragen an Hansi Hinterseer und noch mehr Fotos von ihm.

Ich muss gestehen, ich habe mich fast zwei Wochen gedrückt die Hülle der CD aufzureißen. Schlager und Formel 1 ist eine gewagte Mischung. Aber auch noch Hansi Hinterseer dazu? Nein das war selbst mir hart gesottenem Schlager-Redakteur zu viel. Ich überlegt wie ich mich um dieses zweifelhafte Vergnügen drücken kann. Ich hab's nicht geschafft - aber so zweifelhaft war es dann auch gar nicht.

Das Album startet mit dem Namensgeber "Im siebten Himmel". Dem Text des Liedes "Weil auch du für mich himmlisch bist, weil du heiß wie die Sonne küsst. Weil´s so schön ist, mit dir nur auf Wolken zu schweben. Weil dein Zauber den Sternen gleicht. Weil dein Lächeln mein Herz erreicht, hab ich die Plätze für uns reserviert." (Musik: Alfons Weindorf, Text: Romana Hinterseer, Verlag: Vinissimo /Ferrari/SDM) - kann ich vollumfänglich zustimmen.  In anderen Titeln singt Hansi Hinterseer von "Pulverschnee, Sonnenschein und Liebe", den "Glocken der Heimat", dass "Alles im Lot" ist, will "Hinterher", fordert "Schenk mir ein Lächeln" und wünscht sich "Fühl dich geborgen". Noch vieles mehr gibt es in den 15 Titeln zu entdecken. Musikalisch ist es eine Mischung aus Schlager, Volkmusik und Tiroler Bergluft.

Stop! Wie passt da jetzt die Luft in die Musik? Ich behaupte sie passt. Beim Hören der Titel entstehen im Kopf Bilder von schneebedeckten Gebirgskämmen, grünen Wiesen am Hang und einer Almhütte mit Kühen davor. Gemütlich sitzt man in der Sonne und schlürft ein frisches dunkles Weißbier. Die Brotzeit auf einem kleinen Tischchen nebendran. Stellen sie sich jetzt bitte das blöde Gesicht der Arbeitskollegen vor, wenn man so verträumt lächelnd mit verklärten Blick am Computer sitzt.

Wenn ein Album solch ein Feeling an einem verregneten Abend in einem Münchner Büro erzeugen kann, dann ist das definitiv ein volkstümliches Meisterwerk. "Jetzt samma do" und das Album steht seit heute in den Regalen. Ich sage "Dankeschön" für diesen Sinneseindruck!


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