Von Stephanie Neuberger 0
Die Jagd ist eröffnet

"Hänsel und Gretel: Hexenjäger": Ein Märchen wird zum Kinofilm

Mit "Hänsel und Gretel: Hexenjäger" startete am 28- Februar ein Action-Film in den Kinos. Die Grundlage für den Film bietet das bekannte Märchen "Hänsel und Gretel". Doch nun sind die Geschwister erwachsen und haben die Hexenjagd zum Beruf gemacht. Der Film landet nach der ersten Woche bereits auf Platz 1 der Charts.


Wir alle kennen wohl das Märchen von „Hänsel und Gretel“ der Brüder Grimm. Die zwei Geschwister, die im Wald ausgesetzt werden und sich verirren und so im Pfefferhaus einer bösen Hexe landen. „Hänsel und Gretel“ können der Hexe entkommen und wie es im Märchen üblich ist, lebten sie glücklich bis ans Ende ihres Lebens.

Wer sich mit dem Ende nicht zufrieden geben möchte und sich fragt, was die Geschwister nach dem Entkommen gemacht haben und ob sich dieses Erlebnis auf ihr restliches Leben ausgewirkt hat, bekommt nun von Hollywood die Antwort.

Soviel sei verraten: Die böse Hexe hat ihr Leben nachhaltig beeinflusst. Denn nun sind sie „Hänsel und Gretel: Hexenjäger“- so zumindest der Titel des Streifens. Mit dem Märchen gemein hat der Film tatsächlich die Vergangenheit. Auch im Film wurden Hänsel (Jeremy Renner) und Gretel (Gemma Arterton) von einer Hexe gefangen und konnten dieser entfliehen. 15 Jahre nach diesem Ereignis setzt die Geschichte des Filmes an. Die Geschwister arbeiten als Kopfgeldjäger, um böse Hexen zu fangen und zu töten. Der Bürgermeister von Augsburg engagiert die beiden, um Muriel zu fangen, die zahlreiche Kinder gefangen hat, um sie für ein Ritual zu töten. Doch bei der Jagd geraten die Geschwister in große Gefahren und Gretel wird entführt. Wie sich herausstellt, ist ihre Vergangenheit stark mit der Hexenkunst verknüpft und Gretel wichtig für das Ritual. Nun muss Hänsel seine Schwester erneut vor einer bösen Hexe retten.

Seit dem 28. Februar läuft „Hänsel und Gretel: Hexenjäger“ in unseren Kinos und schoss auf Platz 1 der Kinocharts. Vielleicht weil viele die Geschichte der Geschwister aus ihrer Kindheit kennen und deshalb Interesse an der Story haben, oder die Kinogänger einfach Action mögen. Obwohl die Kritiken zum Film nicht nur positiv ausfallen, ist er an den Kassen ein Hit. Und ich muss zugeben, dass der Film auch mich neugierig macht. Bei mir liegt es tatsächlich daran, dass mir das Märchen bekannt ist und ich gespannt bin, wie die Macher den Film darauf aufgebaut haben. Selbst die schlechten Kritiken können diese Neugier nicht lindern.

Allerdings war ich als Kind kein großer Fan der Märchen. Auch „Hänsel und Gretel“ mochte ich nicht, weil es mir eine Heidenangst einjagte. Doch mittlerweile bin ich erwachsen und weiß, dass alles nur gespielt ist und Fantasie. Daher werde ich mir den Film wohl ansehen und erfahren, was aus Hänsel und Gretel geworden ist und ob sie tatsächlich glücklich und zufrieden bis ans Ende ihres Lebens lebten.


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