Von Victoria Heider 0
Doch kein echter Rocker?

GZSZ: Kurt Le Roy singt nicht selbst

Tim Williams ist bei der Kult-Serie "GZSZ" in der Rolle des Rockers Kurt Le Roy zu sehen. Wie jetzt herauskommt, ist nicht nur die Rolle, sondern auch der Gesang gespielt. Was RTL und Tim Williams dazu sagen könnt ihr hier lesen.

Viele "GZSZ"- Fans fanden Gefallen an der Musik von Kurt Le Roy und seiner Band den "Dark Circle Knights". Deswegen ist der Kurt Schauspieler Tim Williams nicht nur in der Serie mit seiner Gruppe durchgestartet.

Die Rocker haben erst kürzlich ihr Alum "Bitch" herausgebracht und treten nächste Woche beim "Mauer Flower-Festival 2.0" auf. Doch wie jetzt durch eine Pressemitteilung von RTL bekannt wurde, dürfen die Zuhörer nicht auf Live-Gesang hoffen, da Tim seine Lieder gar nicht selbst singt.

Die Situation hat sich verselbstständigt

Der "echte" Kurt Le Roy heißt Marko Bach. Die Tatsache, dass er nur hinter dem Mikrofon und nicht vor der Kamera steht ist etwas verzwickt.

Als Tanja Seefeld im "GZSZ"-Handlungsstrang herausfand, dass sie einen Musiker-Vater hat, war es gar nicht geplant, dass die Rolle je zu sehen sein würde. Deshalb wurde auch kein singender Schauspieler gecastet, sondern nur nach einem Sänger gesucht. 

Als schließlich die Rolle des Kurt eingeführt wurde, waren die Fans die Stimme von Marko Bach schon so gewöhnt, dass eine Neu-Aufnahme unmöglich erschien. Songschreiber Uli Beck räumt ein: "Wir hatten die Stimme aber schon etabliert, Songs waren produziert und somit kamen wir aus der Nummer nicht mehr raus und zogen sie durch."

Das sagt Tim Williams zum Schwindel

Der Kurt Le Roy-Darsteller Tim Williams sieht das Ganze eher pragmatisch: "Ich bin bei GZSZ als Schauspieler – nicht als Musiker", erklärt er.

Tim ist aber fest davon überzeugt, dass die Fans der Serie nicht sauer sind. "Ich glaube nicht, dass die GZSZ-Fans verwundert oder enttäuscht sein werden. Jeder Zuschauer weiß, dass die Serie fiktiv ist und nicht in der Realität spielt. Die Zuschauer wissen sehr wohl zwischen Kurt und Tim zu unterscheiden", bekräftigt er seine Einstellung. 

Hoffentlich behält er damit Recht.


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