Von Stephanie Neuberger 0
Imageprobleme

"GZSZ" Isabell Horn: Seriendarsteller haben schlechtes Image

Isabell Horn spielt seit einiger Zeit in der Serie "Gute Zeiten Schlechte Zeiten" mit. Die Schauspielerin ist bei den Fans sehr beliebt, aber bemängelt, dass Seriendarsteller in Deutschland mit Klischees und einem schlechten Images zu kämpfen haben. In den USA sieht das zum Beispiel ganz anders aus.


In einer täglichen Serie mitzuwirken, bedeutet ein hohes Drehpensum. Dennoch sehen viele Zuschauer in Deutschland Seriendarsteller nicht als ernstzunehmende Schauspieler. "Gute Zeiten Schlechte Zeiten" Darstellerin Isabell Horn findet dies natürlich sehr schade.

Doch nicht überall werden Seriendarsteller so gesehen. Denn in Amerika ist die Lage anders. Dort werden auch diese Schauspieler sehr geschätzt und niemand würde an ihren Fähigkeiten oder ihrer Ausbildung zweifeln. "In Amerika z. B. sind Serien ja total angesagt, aber in Deutschland hat das manchmal immer noch ein schlechtes Image", sagt Isabell im Interview mit RTL.

Warum das schlechte Image an den Seriendarstellern haftet, versteht die Schauspielerin nicht. Denn die Zeiten haben sich geändert. "Dabei wird heute fast keiner mehr von der Straße weggecastet. Die meisten haben studiert oder eine Ausbildung gemacht und den Beruf des Schauspielers tatsächlich professionell erlernt. Momentan ist es sogar viel schwieriger in einem Hauptcast in einer täglichen Serie unterzukommen, als viele denken."

Während Zuschauer am Image festhalten und auch Vorurteile gegenüber Serienstars haben, schätzt die Branche die Darsteller durchaus. Schauspieler aus Serien sind es gewohnt, viel und lange vor der Kamera zu stehen. Dies ist für Produzenten und Filmemacher sehr wichtig. "In der gesamte Branche werden wir gerade für unsere Disziplin und Belastbarkeit äußerst geschätzt. Wir bringen auch große Szenen und Emotionen in kurzer Zeit auf den Punkt."


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