Von Nils Reschke 0
ESC 2012

Gutes Omen? Roman Lob singt „Standing Still“ mit der Startnummer 20

Wenn das mal kein gutes Omen ist! Denn „Unser Star für Baku“, Roman Lob, darf als 20. Interpret in Baku beim Eurovision Song Contest auftreten. Also ähnlich spät wie Lena 2010, als sie den zweiten Sieg für Deutschland bei diesem Wettbewerb überhaupt nach Hause holte.


Er ist „Unser Star für Baku“: Roman Lob wird Deutschland beim Eurovision Song Contest in Aserbaidschan vertreten, nachdem sich der Sänger in der gleichnamigen Castingshow auf ProSieben und der ARD durchgesetzt und die Gunst des Publikums für sich gewonnen hatte. „Standing Still“ heißt das Lied, mit dem Roman Lob nun auch in Baku überzeugen und vor allem möglichst viele Stimmen sammeln will. Jetzt ist raus, an welcher Stelle er das tun kann. Denn Roman Lob tritt bei der Finalshow in der Hauptstadt von Aserbaidschan mit der Startnummer 20 auf.

Als 20. ist Roman Lob damit einer der letzten Beiträge beim Eurovision Song Contest in Baku. Stellt sich nur die Frage, ob das nun eher Vor- oder Nachteil für den sympathischen Sänger ist? Nach ihm sind nur noch sechs Interpreten dran. Als Lena ihren „Satellite“ 2010 in Oslo starten ließ, war sie ähnlich spät dran, trat als Viertletzte auf. Bei ihrer Mission Titelverteidigung war sie als 16., also etwas früher als Roman Lob in diesem Jahr dran. Ein ganz so schlechtes Omen ist die Startnummer 20 für den Deutschen also ganz sicher nicht.

Bevor „Unser Star für Baku“ aber am 26. Mai mit „Standing Still“ die Massen begeistern und nach Möglichkeit auch zu einem Anruf für Deutschland bewegen kann, darf sich Roman Lob am 22. und 24. Mai noch ganz entspannt zurücklehnen, wenn die beiden Halbfinals des Eurovision Song Contests über die Bühne gehen. Nur 20 der 36 teilnehmenden Nationen dürfen sich dabei dann auf das Finale furioso freuen. Deutschland indes ist als eines der Länder der ersten Stunde wie gehabt für die große Finalshow gesetzt. Fünf weitere Nationen müssen sich ebenfalls nicht qualifizieren: Frankreich, Italien, Spanien und Großbritannien, sowie der Gastgeber, in diesem Jahr also Aserbaidschan.


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