Von Kati Pierson 0
Gunters Leben

Gunter Gabriel: Sein Leben wird verfilmt

Gunter Gabriel hat schon viel erlebt. Er war berühmt, verschuldet und Stand mit Jonny Cash im Tonstudio. In der Silvester-Sendung von Inas Nacht verkündete er neben Mary Roos, Ina Müller und Thomas Hermanns bereits, dass es einen Spielfilm über sein Leben geben wird. In der "B.Z." verriet er jetzt mehr.


Gunter Gabriel hat in seinem Leben viel gesehen und zwar nicht nur junge Frauen, die unter seine Decke kamen. Der Sänger erlebte den Aufstieg, den musikalischen Höhepunkt und den tiefen Fall. Aus eigener Kraft kämpfte er sich zurück aus einem Schludensumpf und genau dieser Kampf soll jetzt verfilmt werden.

Gunter Gabriel: Wohnzimmer waren seine Rettung

500.000 Euro Schulden. Keine Plattendeals. - Country-Sänger Gunter Gabriel war am Tiefpunkt seines Lebens. Vom einstigen Ruhm und von Hits wie "Komm unter meine Decke", "Hey Boss ich brauch mehr Geld" und "Hey Yvonne" blieb nichts als die Note auf dem Papier. Aber kampflos aufgeben kam nicht in Betracht.

Gunter Gabriel - kämpfte sich schuldenfrei mit Wohnzimmerkonzerten. Was heute von großen Stars wie Helene Fischer und anderen Stars zu Spendenzwecken versteigert wird, dass machte Gunter Gabriel viele Jahre lang. Für 1.000 Euro konnte man den Sänger ins eigene Heim holen.

Biografie wird zum Kernthema des Films

Wie genau diese Idee entstand und wie der Sänger den Tiefpunkt der Karriere erlebte und verarbeitete, kann man in der Biografie „Gunter Gabriel: Wer einmal tief im Keller saß“ nachlesen oder bald im Kino oder Fernsehen sehen. Das Drehbuch sei fertig sagte der Sänger der "B.Z." Geschrieben hat dies laut Gabriel niemand geringeres als Harald Wieczorek, der unter anderem bereits für den „Tatort“ gearbeitet hatte.

Als Hauptdarsteller könne er sich Uwe Ochsenknecht sehr gut vorstellen, aber „die Verhandlungen laufen noch. Ich finde auch Ben Becker könnte mich gut verkörpern“, sagt Gabriel selbst über die Besetzung. Gabriel zeigt sich von dem Projekt begeistert. Die Privatkonzerte betitelte er als "Idee seines Lebens" und schließt mit den Worten: "Dass jetzt auch noch ein Film darüber entsteht, ist verrückt. Die Wohnzimmerkonzerte haben mein Leben gerettet."


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