Von Nils Reschke 0
Champions League

Gruppensieg im Visier: FC Bayern will es BVB und Schalke nachmachen

Borussia Dortmund und der FC Schalke 04 haben es vorgemacht. Die beiden Vereine aus dem Ruhrgebiet holten in ihren Gruppen in der Champions League jeweils den ersten Platz. Vor so namhafter Konkurrenz wie Real Madrid, Manchester City oder den FC Arsenal. Heute Abend nun ist der FC Bayern München am Zug.


Der deutsche Rekordmeister Bayern München empfängt um 20.45 Uhr in der Allianz-Arena den ukrainischen Vertreter von BATE Baryssau. Der hatte den Bayern im Hinspiel die einzige Niederlage in der Gruppenphase beschert und in Minsk die Partie mit 3:1 für sich entschieden.

Und genau da liegt das Problem der Bayern, die somit auf „nur“ zehn Punkte kommen: Noch sind die Münchner dadurch nämlich nicht Gruppensieger in der Gruppe F. Auch der FC Valencia, der im Fernduell bei OSC Lille antritt, hat noch Chancen auf den ersten Platz.

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Was muss passieren, damit der FC Bayern am Ende die Nase vorn hat? Die wichtigste News: Den direkten Vergleich mit Valencia haben die Münchner zu ihren Gunsten entschieden, denn nach einem 2:1-Hinspielerfolg holte der FCB in Spanien ein 1:1-Unentschieden.

Das bedeutet im Umkehrschluss: Siegt der Spitzenreiter der Bundesliga gegen BATE, so ist er auch in der europäischen Königsklasse in seiner Gruppe F die Nummer eins. Das wäre nicht unwichtig, schließlich gilt es, dem FC Barcelona aus dem Weg zu gehen. Spielt der FC Bayern hingegen nur remis oder verliert sogar auch das Rückspiel gegen die Ukrainer, dann ist die Mannschaft nur Gruppensieger, wenn auch Valencia in Lille unentschieden spielt beziehungsweise verliert.

Präsident Uli Hoeneß wird deswegen vor dem Anstoß nicht müde, mahnend den Zeigefinger zu heben: „Alles andere als Platz eins wäre fatal“, meint der Bayern-Boss völlig richtig. Es ginge schließlich auch um eine Million Euro Siegprämie. „Ein 1:0 und 2:0 reicht mir“, so Hoeneß. Auch Thomas Müller pflichtet seinem Präsidenten bei: „Wir tun uns alle einen Gefallen, wenn wir dieses Spiel gewinnen.“ Leicht wird es dennoch nicht, denn Bastian Schweinsteiger kennt die Tücke, die sich hinter diesem Match versteckt: „BATE hört sich so an, dass wir die 5:0 schlagen müssen“, meint er. Doch so einfach wird es natürlich beileibe nicht.


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