Von Stephanie Neuberger 1
"GNTM" Sabrina: Bin keine Zicke

"GNTM" Sabrina wehrt sich gegen Zickenimage

Bei "Germany's Next Topmodel" galt die blonde Sabrina schnell als Zicke, weil sie das Verhalten ihrer Mitstreiterinnen kommentierte und oftmals auch ihr Unverständnis klar zum Ausdruck brachte. Doch gegen dieses Zickenimage wehrt sich die 20-Jährige nun.


In dieser Staffel "Germany's Next Topmodel" gab es viel Streit unter den Mädchen und einige Zickereien. "GNTM" Finalistin Sabrina wurde schnell das Image der Zicke aufgedrückt. Die 20-Jährige kommentierte stets das Verhalten und die Aussagen ihrer Mitstreiterinnnen. Viele Aktionen konnte sie einfach nicht nachvollziehen und erklärte ihr Unverständnis über das Verhalten ihrer Kolleginnen. Dafür wählte sie oftmals auch klare und scharfe Worte. Dies brachte ihr das Zickenimage ein, gegen das sie sich nun aber wehrt.

Gegenüber der "Bild am Sonntag" stellte Sabrina klar: "Dabei bin ich nicht die Zicke, als die ich dargestellt wurde. Wenn ich mal unter Druck gerate und um meinen Traum kämpfe, reagiere ich halt anders als ein 16-jähriges Mädchen.“ Sicherlich darf man auch nicht vergessen, dass eine Sendung natürlich aus verschiedenen Szenen und Squenzen zusammengeschnitten ist. So kann schnell ein Bild von einer Person entstehen, dass vielleicht nicht immer der ganzen Wahrheit entspricht.

Sabrina behauptet von sich selbst eher schüchtern zu sein. So erklärte sie, dass sie sogar Angst vor Heidi Klum hatte. „Ich hatte zum Beispiel Angst, mit Heidi Klum zu sprechen“, sagt sie. Die "GNTM" Kandidatin war einfach zu schüchtern und hatte Schwierigkeiten locker mit Heidi zu plaudern. Erst gegen Ende der Aufzeichnungen von GNTM wurde es besser, gesteht die 20-Jährige.

Im Finale von "Germany's Next Topmodel" kämpft Sabrina gegen drei Mädchen, Luise, Lovelyn und Maike, um den Sieg.


Teilen:
Geh auf die Seite von:

Gib hier deinen Kommentar ab!
Birgit 28. Mai. - 07:51 Uhr

Ich kann Sabrina verstehen. Sie hat alles richtig gemacht, die richtige Einstellung und sich Mühe gegeben. Aber auch bei GNTM ist es ein wenig wie in der Schule. Am Ende kümmern sich alle nur um die Problemkinder. Mit genug Theater bekommt man die richtige Aufmerksamkeit und die Sonne strahlt auf sie. Dann loben alle dessen tollen Fortschritte und den Mut das Richtige zu tun. Nur die die immer das Richtige machen fallen nicht auf, weil sei keine Probleme machen.
Ich fand Sabrina genau richtig. Dass sie den Finger in die Wunden gelegt hat, möchten die Betroffenen nicht gerne hören. In deren Alter will man dauergelobt werden.
Jeder der im Fokus steht muss lernen damit umzugehen. Das Offensichtliche von geschriebenen/gefilmten Worten ist, dass man sie im Nachhinein beliebig oft vorspielen, aus dem Kontext nehmen und analysieren kann. Aus dem Abstand betrachtet würde man später gerne etwas umformulieren um gerechter zu sein. Was oft aber an der Grundaussage nichts ändert.
Unser Omma hat schon immer gesagt: "Lob verteilt man vor allen Ohren und Kritik unter vier Augen, das erhält die Freundschaft." Doch Sabrina hatte vorher mit den Mitstreiterinnen nichts zu tun, warum sollte es danach viel anders sein, daher sollte sie zu ihren Worten stehen. Sie waren ja nicht gelogen.
Immerhin sollte GNTM es ein Wettstreit und kein Schulausflug werden.

25. Mär. - 01:11 Uhr

Nur eingeloggt möglich.