Von Ronny Krause 0

GNTM 2011: Tahnee wird sicher für Wirbel sorgen!


50 schwarze, sexy bodies mit Kristallen, die auf hohen Hacken stöckeln- das sind die Kandidatinnen von Supermodel Heidi Klum- gut prepariert für Germany`s Next Topmodel. Zusammen mit ihrer Model-Mama Heidi sind die Mädels auf dem „besten“ Weg zur einer viel versprechenden „Modelkarriere“. Und das war nur der schwierige Anfang, so zusagen, die erste Challenge in der sechsten Staffel des Wettbewerbs der Eitelkeiten von GNTM. Erfolgsgarantie- Fehlanzeige!

Natürlich weiß Topmodel Heidi Klum, wie man „Germany’s Next Topmodel“ quotenmäßig inszeniert. Mit einem kurzen Casting startet Frau Klum direkt mit den 50 hoffnungsvollen Favoritinnen aus 14.000 Bewerberinnen in die 6. GNTM- Staffel. Mit im Gepäck- zwei neue Jurymitglieder, denn man will ja nicht immer die gleichen Gesichter sehen- ausgenommen natürlich das „Allerweltsgesicht“ der Oberjurorin! Die Neuen: der 44- jährige Designer Thomas Rath und der 41- jährige Creative-Director Thomas Hayo, der das „fiese“ Unmachbare für die erste Challenge schon in seinen feuchten Händen hält. Es ist das Guinessbuch der Rekorde – wie lächerlich- trotzdem- genau da will Supermodel Heidi Klum mit den 50 hoffnungsvollen Kandidatinnen rein.

Was gilt es also hierfür zu tun? Mal kurz schlappe 3,5 Kilometer auf hohen Stöckel- Hacken in der Residenz zu Salzburg laufen- oder noch besser- schweben. Dabei wird schon eine der Mädels zickig! Es ist die 20- jährige Joana- die hört nämlich auf, nachdem sie ihre Schuldigkeit getan hat. Sie ist ja nicht dumm? Wer will sich schon seine niedlichen Füßchen ruinieren…? Das gefällt dem neuen Juror Thomas Hayo natürlich nicht wirklich. Trotzdem- auch auf sein Bitten und Drängen bleibt Joana stur und zickig, und bricht einfach die Aufgabe ab. Ende gut alles gut! Auch ohne Joana sprengen die naiven Kandidatinnen von GNTM den Rekord, und das mit stolzen 265,6 Kilometern. Damit gibt sich die „harte“ Jury zufrieden.

Und da ein Catwalk im wahren Modelleben natürlich kein Laufband ist, müssen die angehenden „Models“ sich auch noch beim Livewalk beweisen. Und wer oder was macht mal wieder Probleme? Joanas Zickerei natürlich! Juror Hayo hält Kandidatin Joana vor, einfach hingeworfen zu haben. Die „Zickerei“ gefällt dem gestrengen Hayo nun überhaupt nicht. Seine Kritik ist aber auch ein wenig zickig angehaucht, zumindest für einen Mann.

Gut, dass es noch die Anwärterin Rebecca gibt. Diese versprüht ihren fröhlichen Charme auf dem ellenlangen Laufsteg, und das, obwohl dem ehrgeizigen Mädel eine Blase am Fuß platzt. Die 19- jährige Rebecca kichert kindlich über den kleinen Blasen- Platzer. Es hat geholfen, denn sie ist eine Runde weiter. Mit Rebeccas umkomplizierten Art kann es Kandidatin Marie-Luise nicht wirklich aufnehmen. Als sich die schöne Marie sinnlich und sexy vor den Juroren rekeln soll, stellt Mutter Heidi fest: „Marie-Luise ist steif wie ein Brett!“ und Designer Thomas Rath kommentiert die Rekelversuche ganz fies: „Da geht bei mir der Rückwärtsgang an“! Na ja- es ist noch kein Rekelmeister vom Himmel gefallen…

Nur gut, dass es auch noch eine sexbegabte Bombe unter den Mädels gibt! Es ist die 20- jährige, schöne Tahnee. Bereits schon im Vorspann stellte Tahnee ihre Pole-Dance-Stange, an der sie schon zuhause trainiert hatte, zur Schau. Dabei hat sie auch ein Motto: „Erstmal versuch´ ich´s mit ‚Germany’s Next Topmodel’, und wenn´s nicht klappt, dann schlaf ich mich halt nach oben“. Na gut, eine kleine Berlusconi- Ruby also… Trotzdem- auch ihr Sex-Appeal half ihr nicht wirklich weiter, denn dieses Motto gefällt der GNTM- Jury absolut nicht! Tahnee hatte trotzdem Glück, denn sie konnte noch mit ihrem Selbstbewusstsein überzeugen. Dabei wird Eines sonnenklar: Kandidatin Tahnee wird noch in der sechsten Staffel von GNTM für viel Ärger und Zoff sorgen!

Kommen wir noch zu der 18- jährigen Kandidatin Simone. Diese beschreibt sich selbst in bescheidener Manier als „echte Urbayerin“. Das bayerische Mädel wuchs in einem kleinen Dorf mit vielen Tieren auf und hat keinerlei Model- Erfahrung- aber auch das typische, bayerische Jodeln kriegt Simone leider nicht auf die Reihe. Wenn da mal wieder nicht Modelmutter- Oberin Heidi wäre. Die ist ja schon bekannt dafür, bei jeder passenden und unpassenden Gelegenheit ihr Gejodel zum Besten zu geben. Wieder mal kann sie einem werdenden „Model“ etwas vorjodeln…,

Fazit der ersten Sendung: extrem unterschiedliche Kandidatinnen. Es könnte Zufall sein, zumindest, wenn man naiv ist, oder eben auch gezielt geplant, um die geneigten Zuschauer bei Stange zu halten. Die sorgfältig ausgewählte Mädel- Mischung ist jedenfalls krasser als in den vergangenen Jahren von GNTM.


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