Von Nils Reschke 0
Kein Papa Udo

Gericht weist Vaterschaftsklage gegen Udo Jürgens ab

Seit 2011 schon kämpfte Jennifer Trippel vor Gericht und behauptete, der berühmte Entertainer sei ihr Vater. Das OLG Frankfurt sieht das anders.


„Die Entscheidung des Gerichts ist faktisch nicht anfechtbar“, heißt es fast schon lapidar in einer Mitteilung. Und damit steht auch fest: Schlagerstar Udo Jürgens wird sich im zarten Alter von 78 Jahren nicht über Zuwachs freuen müssen. Das Oberlandesgericht in Frankfurt wies am Donnerstag eine entsprechende Vaterschaftsklage zurück.

Die Vorgeschichte: Die 42-jährige Jennifer Trippel war vor Gericht gezogen, weil sie behauptete, Das Kind des Österreichers zu sein. Seit 2011 kämpft sie schon darum. Selbst als ein entsprechender DNA-Test negativ ausfiel noch. Trippel behauptete, der Vaterschaftstest sei manipuliert worden. Das Oberlandesgericht in Frankfurt sah indes keine Hinweise auf eine Manipulation und schmetterte die Klage ab.

Eigenes Gutachten nicht akzeptiert

Wie auch schon das damals zuständige Amtsgericht. Damit wird die Fitnesstrainerin aus Wiesbaden damit leben müssen, dass Udo Jürgens eben nicht ihr Vater ist. Zur Überraschung des OLG hatte Trippel ein eigenes Gutachten vorgelegt, in dem angeblich die Vaterschaft von Udo Jürgens bestätigt werden würde. Doch die Frankfurter Richter akzeptierten dieses Gutachten nicht, weil dessen Herkunft völlig unklar sei.


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