Von Manuela Hans 0
20.000 Euro Strafe

Gericht hat entschieden: Gina-Lisa Lohfink wegen falscher Verdächtigung schuldig

Das Urteil im Fall von Gina-Lisa Lohfink steht fest

Das Urteil im Fall von Gina-Lisa Lohfink steht fest

(© Getty Images)

Vor über zwei Monaten begann der Gerichtsprozess gegen Gina-Lisa Lohfink. Die Blondine wurde wegen falscher Verdächtigung angezeigt, nachdem diese im Jahr 2012 zwei Männer wegen einer Vergewaltigung anzeigte. Heute hat das Amtsgericht Tiergarten das Urteil gefällt: Gina-Lisa muss eine Geldstrafe von 80 Tagessätzen à 250 Euro wegen falscher Verdächtigung zahlen.

Gina-Lisa Lohfink (29) stand wegen falscher Verdächtigung vor dem Amtsgericht Tiergarten in Berlin. Nun ist das Urteil gefallen: Die Ex-GNTM-Kandidatin hat die zwei Männer fälschlicherweise der Vergewaltigung beschuldigt. Die Geldstrafe beträgt 20.000 Euro. Staatsanwältin Corinna Gögge hatte ursprünglich eine Geldstrafe von 24.000 Euro gefordert: „Frau Lohfink ist nicht Opfer einer Sexualstraftat geworden. Sie hat gelogen und Ermittler bewusst in die Irre geführt", so Gögge.

Seit Wochen wurde untersucht, ob ihre Anschuldigungen wahr sind oder nicht. Gina-Lisa Lohfink erstatte 2012 gegen zwei Männer Anzeige – die beiden sollen sie vergewaltigt haben. Das Verfahren wurde damals eingestellt und Gina-Lisa Lohfink wurde wegen falscher Verdächtigung, Verleumdung, Beleidigung und übler Nachrede angezeigt.

Gina-Lisa: Die Vorgeschichte

Die ehemalige „Germany's Next Topmodel“-Kandidatin wirft den beiden Männern vor, ihr K.O.-Tropfen gegeben und sie anschließend vergewaltigt zu haben. Nachdem Gina-Lisa und die beiden Männer ausgesagt hatten, wurden heute noch weitere Zeugen und Gutachter vor das Gericht geladen. Darunter befanden sich unter anderem eine Ex-Freundin, eine Frauenärztin und ein Gutachter, der feststellte, dass Gina-Lisa mit hoher Wahrscheinlichkeit keine K.O.-Tropfen verabreicht wurden.

Laut „Focus“ begründete der Gutachter seine Entscheidung damit, dass man unter Einfluss solcher Tropfen keine Pizza bestellen oder mit der Managerin telefonieren könne. Dies geht alles aus dem Video hervor, das in jener Nacht gedreht und später veröffentlicht wurde. Nach den weiteren Zeugenaussagen und dem Gutachten hat das Amtsgericht Tiergarten heute am vierten Gerichtstag das Urteil gegen Gina-Lisa Lohfink gefällt.

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