Von Nils Reschke 0
Dschungelcamp 2013

Georgina Fleur – oder: Das Sams mit der Haarverlängerung

Wenn der Postmann zwei Mal klingelt, dann bedeutet das im Dschungelcamp: Briefe aus der Heimat. Das tut gut, das sorgt für so manche Träne. Und wenn es ganz dumm läuft, dann eskaliert der Zoff am Lagerfeuer.


Was waren das für emotionale Bilder. Jacky an Joey: „Du bist meine große Liebe.“ Joey an Jacky: „Ich werde kämpfen. Ohne Scheiß.“ Alle anderen: Tränen der Rührung. Und dann waren die Briefe an Fiona an der Reihe. Ihre Mama hatte noch warme Worte übrig. Ihr Kumpel-Kutscher war nur auf eines aus: Terror im Camp. „Ich muss den romantischen Brief schnell beenden“, schrieb Jerome Tommaso Moses. „Deine Mission ist immer noch, das Sams mit der Haarverlängerung zu eliminieren.“

Dass er damit niemand anderes als Georgina gemeint hatte, liegt auf der Hand. Die Bachelor-Tore nahm das alles andere als mit Humor: „Ich hatte gerade begonnen, meine Meinung über Fiona zu ändern. Aber jetzt sage ich: Die schaut nicht nach links und nach rechts. Die geht über Leichen.“

Tja, was vielleicht lustig sein sollte, entpuppt sich im Nachhinein wohl eher als Rohrkrepierer. Mit diesem Brief jedenfalls hat der gute Jerome seiner lieben Freundin Fiona sicherlich alles andere als einen Freundschaftsdienst erwiesen.

Oliva Jones jedenfalls analysiert die Lage schon mal knallhart: „Eigentlich ist eliminieren ja so ein schönes Wort. Wenn es nicht solch eine harte Bedeutung hätte.“ Oder anders ausgedrückt: Das riecht nach Ärger. Und zwar nach gewaltigem Zoff. Auf seiner Facebookseite jedenfalls ist sich Jerome keiner Schuld bewusst.

Erst veröffentlicht er frank und frei ein Bild vom Sams, einer Kinderbuchfigur von Paul Maar, das zur Berühmtheit durch die Inszenierung der Augsburger Puppenkiste wurde. Dann noch schnell einen weiteren Kommentar hinterher: „Das mein Brief so Wellen schägt... Haha...“ Okay, mit der Rechtschreibung hat er es auch nicht so...

Wer ist dieser Jerome eigentlich? Die Frage nach dem „Was?“ dürfte leichter beantwortet werden, nämlich: clever. Während sich nämlich die Promis im Camp mit Kakerlaken, Reis und Bohnen herumschlagen, agiert der feine Herr Kutscher lieber aus dem Nobelhotel heraus, um ein wenig ins Rampenlicht zu gelangen.

Wir finden allerdings: Besser ein Sams mit Haarverlängerung, als ein Z-Promi, von dem es noch nicht einmal einen Wikipedia-Eintrag gibt. Alles hat eben seinen Stolz. Selbst eine Online-Enzyklopädie. Aber vermutlich wird sich das Thema mit Fiona schon bald selbst in Luft auflösen und der gute Jerome darf das Erdmännchen beim täglichen Toilettengang begleiten.

Alle Infos zu „Ich bin ein Star - Holt mich hier raus!“ im Special bei RTL.de.


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