Von Stephanie Neuberger 0
Folgen der Lungenentzündung

George Michael musste wieder Laufen lernen

George Micheal hatte Ende letzten Jahres mit einer sehr schweren Lungenentzündung zu kämpfen. Der Musiker lag wochenlang im Krankenhaus und schwebte zeitweise zwischen Leben und Tod. Heute geht es ihm wieder gut, aber die Folge der Erkrankung spürte er lange.


George Michael war gerade auf Tour, als er an einer Lungenentzündung erkrankte. Dass diese so schlimm wurde, lag unter anderem daran, dass George die Symptome zu Beginn nicht ernst nahm. Statt zum Arzt zu gehen, trat der Musiker noch wochenlang weiter auf. Nur ein Konzert im Oktober sagte er aus gesundheitlichen Gründen ab. Doch dann ging die Reise weiter. Ein Fehler wie sich herausstellte. "Ich sagte die Show ab, aber ich ließ mich nicht durchchecken. Ich nahm an, dass ich eine Grippe gerade noch abgewendet hatte", erinnert er sich in einem Radiointerview mit dem britischen Sender Radio 2. Nachdem er weiter tourte, traf ihn die Lungenentzündung wie ein Schlag. "Und dann saß ich eines Nachmittags beim Mittagessen und fühlte mich plötzlich wirklich merkwürdig. Ich sagte, dass ich gehen und mich für eine halbe Stunde hinlegen müsste. Und das ist das letzte, woran ich mich für fünf Wochen erinnere."

In diesen Wochen bangten seine Familie, seine Freunde und seine Fans um das Leben des Sängers. Der Zustand von George Michael war lebensbedrohlich. Als er aufwachte, wusste er nicht wie ihm geschieht. Nicht nur dass er große Erinnerungslücken hatte, sondern auch seine Muskeln waren geschwächt. "Ich musste buchstäblich neu laufen lernen. Denn wenn sie einem so lange Beruhigungsmittel verabreichen, verkümmern die Muskeln unglaublich schnell. Und ich wachte als schwacher alter Mann wieder auf."

Zum Glück geht (es) George Michael wieder gut. Sein Plan ist es, bei dem Konzert zu den Olympischen Spielen aufzutreten.


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