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Clooneys Lobgesang

George Clooney: "Matt Damon könnte Präsident werden"

Hollywoodstar George Clooney stellt gerade auf dem Filmfest in Venedig seinen neuen Film vor, den Polit-Thriller "Die Iden des März". Dass Clooney politisch interessiert ist, versteht sich von selbst. Doch eine eigene Kandidatur um das Präsidentenamt der USA traut sich der 50-Jährige nicht zu - dafür seinem Kollegen und guten Freund Matt Damon.


Vom Schauspieler zum Präsidenten: In Amerika kein unmöglicher Weg. Ronald Reagan machte es in den 1980er Jahren vor. "Die Republikaner haben es ja vorgemacht - wenn man jemanden antreten lässt, der beliebt genug ist, kann man eine Wahl gewinnen. Sogar wenn man einen Schauspieler antreten lässt", so George Clooney am Rande des Filmfestivals in Venedig. Der grauhaarige Frauenschwarm weiß sogar jemanden, dem er zutraut, dieses Kunststück zu wiederholen. Nämlich seinen Kollegen Matt Damon, mit dem er gut befreundet ist und auch schon mehrere gemeinsame Filme drehte.

In der Tat: Damon ist ein politisch äußerst interessierter Mensch. Er unterstützte offen Barack Obama bei dessen erfolgreichem Wahlkampf 2008, scheute sich zuletzt aber auch nicht, den Präsidenten offen zu kritisieren. Zu den Ambitionen, die ihm Clooney unterstellt, hat sich der 40-Jährige bis jetzt noch nicht geäußert. Doch warum bewirbt sich Clooney, der sich offensichtlich auch gut im politischen Terrain auskennt, nicht selbst um das höchste Staatsamt?

"Wenn ich einen Fehler mache, kostet der nicht 100.000 Menschen das Leben", so der bescheidene Clooney. "Es macht mir Spaß, Geschichten zu erzählen. Filme tun niemandem weh. Sie bekommen höchstens ab und zu schlechte Kritiken." Zur Sicherheit schob er noch hinterher: "Ich habe ein sehr schönes Leben. Ich komme dazu, mit vielen sehr interessanten Menschen herumzuhängen. Ich habe kein Interesse an einer Präsidentschaftskandidatur."


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