Von Nils Reschke 0
Wokl Schorsch nicht zu bremsen

Georg Hackl entscheidet auch die elfte Wok-WM zu seinen Gunsten

Die Sportwelt zittert, wenn sein Name fällt: Georg Hackl, der Rekord-Weltmeister im Wok-Fahren hat es auch am Samstagabend mal wieder allen gezeigt.


Die Eisbahn in Oberhof in Thüringen rief – und die von Stefan Raab erfundene Wok-WM folgte diesen Ruf zum nun zweiten Mal, wonach Oberhof Gastgeber sein durfte. Im Eiskanal wollten sich zahlreiche Prominente wieder auf einer Reisschüssel todesmutig beweisen. Zum ersten Mal trat dabei der Italiener Armin Zöggeler an, der schon während seiner aktiven Zeit einer der härtesten Widersacher von Rodel-Legende Georg Hackl war. Was die Einladung von Zöggeler bewirken sollte, lag auf der Hand: Es sollte nicht zu langweilig zugehen auf der Eisbahn. Denn wenn Wok-Weltmeisterschaft ist, schlägt zumeist auch die große Stunde vom „Wokl Schorsch“.

An der Vormachtstellung des bislang acht- und jetzt neunfachen Weltmeisters konnte allerdings auch Armin Zöggeler nichts ändern. Immerhin: Er düste bei seiner Premiere bei einer Wok-WM schnell durch den Eiskanal, nur eben nicht schnell genug für die „alten Hasen“ bei der mittlerweile elften Auflage dieser Gaudi-Veranstaltung. Denn noch schneller war die einzige Frau bei der Wertung im Einzel-Wok, Ex-No-Angels-Sängerin Lucy Diakovska, die in der Gesamtwertung dem Italiener noch etwas mehr als eine Sekunde abgenommen hatte und wie im Vorjahr somit Silber holte.

Gold war – wie eigentlich fast immer – für Georg Hackl im Einer-Wok reserviert. Der „Wokl Schorsch“ nahm Lucy noch einmal eine Menge Zeit ab und rutschte fast zwei Sekunden schneller über die Ziellinie. Der neue Wok-Weltmeister bleibt somit auch der alte. Alleskönner Joey Kelly schlitterte knapp als Vierter an einer Medaille vorbei, was den ehrgeizigen Iren sicherlich gewurmt haben dürfte. Stefan Raab wurde Fünfter – mit fast neun Sekunden Rückstand auf Hackl. Nein, im Einzel-Wok hat der „Raabinator“ keine Chance gegen Hackl, Lucy und Co. Schlechtester in diesem Feld war Jay Khan, der mit über einer halben Minute Rückstand (!) das Schlusslicht bei der elften Wok-WM bildete.


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