Von Steffen Trunk 0
Richtige Message setzen!

Gegen Homophobie: Revolverheld-Mitglieder küssen sich

In der aktuellen Ausgabe der "GQ“ wird mächtig geschmust und geküsst! Deutsche männliche Stars wollen auf die Diskriminierung Homosexueller aufmerksam machen und mit ihrem Lippenbekenntnis ein Zeichen setzen. Doch wird die richtige Message damit überhaupt gesendet?

Die neue "GQ“ ist da und ganz Deutschland kann sich mehrere Promi-Männer beim Küssen ansehen. Schauspieler Ken Duken (34) küsst Schauspiel-Kollege Kostja Ullmann (29) und auch die Revolverheld-Mitglieder Johannes Strate (33) und Jakob Sinn (32) kommen sich nahe.

Berühmte Männer geben der Kampagne ein Gesicht

In der „GQ“-Kampagne "#Mundpropaganda – Gentlemen gegen Homophobie“ wollen sie gegen die anhaltende Diskriminierung sowie Ausgrenzung homosexueller Männer kämpfen und dies ebenso ins Gedächtnis rufen. Auch Herbert Grönemeyer (57), August Diehl (37), Thomas D (44) und Moses Pelham (42) küssen sich für diesen Zweck.

Wurde die richtige Message dadurch erreicht?

Doch kommt die Message, dass man sich für Schwule einsetzen und die Diskriminierung abschaffen möchte, überhaupt an? Promipool findet, dass mit diesen Kuss-Fotos eher eine Grenzüberschreitung inszeniert wird und man damit aufzeigt, dass es kein normales Verhalten sei, wenn sich zwei Männer küssen. Heutzutage sollte dies aber normal sein!

Es geht nicht mehr bloß um Toleranz und Akzeptanz, sondern man benötigt eine Überwindung der Standardisierung. Die meisten Homosexuellen leiden weniger unter ihrer sexuellen Neigung als an der gesellschaftlichen Normierung.

Weitere Fotos und Videos zur aktuellen "GQ"-Kampagne findet ihr hier.


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