Von Victoria Heider 2
Harter Mann ganz weich

Gefühlsausbruch: Jan Leyk weint bei "Promi Big Brother"

"Promi Big Brother" scheint zu einer Art öffentlicher Selbsthilfegruppe zu werden. Bereits gestern legte Jenny Elvers eine ausführliche Beichte über ihre Alkoholsucht ab. Auch der harte Hamburger-Junge Jan Leyk erzählte nun sehr emotional von seiner schweren Vergangenheit.

Jenny Elvers berichtete ihren "PBB"-Insassen von ihrem von Alkohol bestimmten Leben. Dabei zeigte sie sich tapfer und stark. Kein Wunder, dass sie so gefestigt ist, betonte sie doch, dass der Entzug nichts für Memmen sei.

Nun hat auch der Schauspieler und Sänger Jan Leyk mit Natalia, Simon und Percy über seine nicht immer ganz einfache Vergangenheit gesprochen. Im Gegensatz zu Jenny floss bei dem eigentlich so coolen Typ währenddessen aber die ein oder andere Träne.

Jan arbeitete in zwielichtigen Bars

Vor seinem Durchbruch hatte Jan einen ziemlich miesen Job in der Hamburger Halbwelt. "Ich habe in Hamburg ganz unten angefangen: Ich habe als Barkeeper im Puff gearbeitet. Das war natürlich nicht das, was man sich als Job für die nächsten Jahre vorstellt", räumt er ein.

Nach einigen Anstellungen in ordentlichen Lokalen wollte Jan sein Glück selbst in die Hand nehmen und eröffnete seine eigene Bar. Doch das Unternehmen floppte auf ganzer Linie. Jan gesteht: "Ich kam nach drei Monaten zu meiner Bar und der Schlüssel passte nicht mehr. Ich war damals hochverschuldet und wollte Privatinsolvenz anmelden.“

"BTN" kostete ihn Nerven

Seine nächste und vielleicht letzte Chance sah Jan in dem Casting für das Doku-Format "Berlin - Tag und Nacht". Dabei bekam er richtig Muffensausen. "Nur noch zwei Typen waren wir. Da war ich dann nicht mehr cool. Da wurde ich richtig nervös“, erzählt er.

Doch Jans Vorstellung war zuerst nicht von Erfolg gekrönt. Er berichtet: "Drei Tage später habe ich die Absage bekommen. Das erste, was ich dann gemacht habe, war meine Oma anzurufen."

Als er das sagt bricht auf einmal seine Stimme und es fließen die ersten Tränen. Nachdem sich Jan ein wenig gefangen hatte erzählte er weiter. "Ich habe am Telefon genauso rumgeheult wie jetzt auch. Dann kam einen Tag später der Anruf, dass sie für mich extra die Rolle des Carlos geschrieben haben“, erinnert sich Jan.  

Doch Jan ist nach dem Gespräch so aufgewühlt, dass er sich kaum beruhigen kann. Schlaflos wandert er durch den Container und lässt im Sprechzimmer weinend seinen Gefühlen noch einmal freien Lauf.  

Er fühlt sich schlecht

Jan gibt zu, dass er gerade so nah am Wasser gebaut ist, weil er sich körperlich nicht wohl fühlt. Ich habe voll die Hitzewallungen. Mir geht es total beschissen. Ich habe Herzrasen und das Gefühl erdrückt zu werden von den Decken und Wänden. Ich habe keinen Plan, was das ist. Bei mir dreht sich alles im Kreis.“

Sein Befinden hört sich ziemlich nach Lagerkoller an. Hoffentlich überwindet Jan diesen bald und kann die Zeit im Haus dann noch richtig genießen.


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