Von Mark Read 0
Lob und Anerkennung

Ganz Europa gratuliert dem FC Bayern zu Pep Guardiola

Der FC Bayern München hat sich den begehrtesten Trainer des internationalen Fußballs geangelt: Ab Juli wird Pep Guardiola den deutschen Rekordmeister trainieren. Für diesen Transfercoup ernten die Bayern national und international Lob und Anerkennung.


Sie haben es geschafft: Die Bosse des FC Bayern München haben tatsächlich Pep Guardiola in die Bundesliga geholt. Der 41-jährige Spanier hatte im vergangenen Sommer seinen Job beim FC Barcelona nach 14 Titeln in vier Jahren auf eigenen Wunsch beendet. Seitdem waren fast alle Spitzenklubs des Kontinents hinter Guardiola her. Aber bekommen hat ihn der FC Bayern.

Das ringt selbst dem nationalen Top-Konkurrenten Lob und Anerkennung ab. Der Vorstandschef von Borussia Dortmund, Hans-Joachim Watzke, sagte gegenüber dem "SID": "Da kann ich nur vollen Herzens und ohne Neid gratulieren. Man muss auch die Größe haben und sagen können: Chapeau! Das ist eine Riesengeschichte für die Liga, gibt ihr international noch mehr Reputation."

Und tatsächlich ziehen auch die internationalen Presseorgane ihren Hut vor dem FC Bayern. Die englische Daily Mail titelte auf Deutsch: "Auf wiedersehen!" und schrieb weiter: "Chelsea winkt Guardiola zum Abschied. Der begehrteste Trainer der Welt schlägt Romans Reichtum für den Bayern-Deal aus."

Der Mirror wagte sich an ein Wortspiel: "Top of the Peps! Guardiola wird Bayern-Trainer." Ganz plakativ machte es die italienische "Tuttosport", die unter einem riesigen Guardiola-Porträt titelte: "Bundespep!"

Ohne Zweifel wird die Bundesliga fortan endgültig im breiten internationalen Rampenlicht stehen. Dass die Liga für Topstars immer attraktiver wird, zeigten in den vergangenen Jahren schon die Verpflichtungen von Spielern wie Raúl, Klaas-Jan Huntelaar oder Arjen Robben. Jetzt ist also auch der Topstar der Trainerbranche da.


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