Von Nils Reschke 1
Pinke Karriere in den USA?

Ganz Amerika ist verrückt nach crazy Cindy aus Marzahn

Ein Traum in Pink ist Cindy aus Marzahn ja schon. Aber geht diese Traumkarriere jetzt sogar auf dem Broadway in den USA weiter? Amerika scheint ganz heiß auf Cindy.

Cindy aus Marzahn

Cindy aus Marzahn

(© Getty Images)

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Unter ihrem bürgerlichen Namen Ilka Bessin kennt sie kaum ein Mensch. Aber wenn Ilka in die Rolle von Cindy aus Marzahn schlüpft, weiß jeder, wer das ist: Eine freche Berliner Göre mittleren Alters mit ein paar Pfunden zu viel auf den Rippen. Ein Traum in Pink. So hat sie sich seit Anfang der 2000er Jahre einen Namen in der deutschen Comedy-Szene gemacht und schaffte es am Ende sogar, sich als Sidekick bei „Wetten, dass..?“ an der Seite von Moderator Markus Lanz zu etablieren. Doch damit scheint Cindy aus Marzahn noch lange nicht den Höhepunkt ihrer Karriere erreicht zu haben. Die irre Story geht noch weiter.

Wäre das Show-Business nämlich ein großes Asterix-Comic, wäre man geneigt zu sagen, den kleinen Gallier zu zitieren: Die spinnen, die Amis! Denn die Vereinigten Staaten von Amerika sind offenbar regelrecht verliebt, ja vernarrt in die pinke Cindy. Auf die Titelseiten bekannter Zeitungen hat es die Berlinerin bereits geschafft. So war sie in der „New York Times“ ebenso mit Bild zu bestaunen wie auch im Promi-Magazin „People“, das unsere Cindy im Arm von Justin Timberlake abdruckte. „Der gefällt mir!“, freute sie sich in der letzten Ausgabe von „Wetten, dass..?“ aus Friedrichshafen. Ihre Showeinlage mit Justin Timberlake blieb jedenfalls auch jenseits des Großen Teichs nicht unbemerkt.

Jay Leno, einer der bekanntesten Talkmaster in den Vereinigten Staaten, hat offenbar großes Interesse, Cindy aus Marzahn für seine „Tonight Show“ zu verpflichten. Selbst am berühmten Broadway soll die Berlinerin schon mit einem Stand-up-Comedy-Programm gehandelt werden. Und was sagt die rau im pinken Jogging-Anzug zu dem ganzen Wirbel? „Wahrscheinlich muss ich mein Englisch dafür noch ein bisschen aufpolieren, damit die Amis mich auch gut verstehen“, gibt Cindy zu. Und legt noch einen drauf. Denn ein Problem beschäftigt sie ernsthaft: „Ich habe gehört, da drüben gibt es kein Pfand auf Flaschen und Dosen. Dieses Zusatz-Taschengeld würde mir am Ende des Monats schon fehlen.“


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