Von Nils Reschke 0
Dallas Mavericks

Frustrierter Dirk Nowitzki verliert mit den Mavs – und redet Klartext

Seit acht Spielen steht Superstar Dirk Nowitzki in der nordamerikanischen Basketball-Liga NBA, die völlig zurecht als beste der Welt gilt, wieder auf dem Parkett. Die Talfahrt der Dallas Mavericks konnte der gebürtige Würzburger aber trotzdem nicht verhindern.


Bei den Utah Jazz setzt es mit 94:100 die nächste Pleite für die Dallas Mavericks – schon die siebte im achten Match mit dem „German Wunderkind“. Dirk Nowitzki war zwar mit 20 Punkte der beste Schütze der Mavs, aber selbst das konnte die Niederlage von Dallas auch nicht verhindern. Und genau das bringt Dirk Nowitzki jetzt so richtig auf die Palme. Unfreundlicher könnte man es auch beschreiben: „Dirkules“ hat die Schn... gestrichen voll.

Also richtet sich der ganze Zorn des eigentlich doch recht ruhigen deutschen Superstars in Richtung des Clubchefs Mark Cuban, dem Nowitzki eine völlig verfehlte Transferpolitik vorwirft. Seine Kernaussage: Man habe die besten Spieler abgegeben und einfach darauf gehofft, den einen oder anderen Star stattdessen nach Dallas zu lotsen. Aber offenbar wollte niemand beim damaligen NBA-Champion und mit dem MVP der Finalserie von 2011 spielen.

„Ich war immer der Meinung, dass man ein Team nicht ausschließlich auf Hoffnungen aufbaut“, wetterte Nowitzki gegen seinen Boss. „Wir haben auf Deron Williams gehofft, wir haben auf Dwight Howard und Chris Paul gehofft. Aber: Warum sollten die aus Los Angeles weggehen?“ Nowitzki stellte auch klar, seine Karriere in Dallas beenden zu wollen. „Aber ich will auch wettbewerbsfähig sein. Vielleicht hat Cuban noch ein Ass im Ärmel. Das werden wir im Sommer sehen.“

Mark Cuban selbst spielt den Gelassenen. „Dirk regt sich auf, weil wir in einer schwierigen Phase sind.“ Keiner in diesem Team solle darüber glücklich sein, wie Dallas aktuell spiele. Cuban selbst sei es auch nicht. Der Multimilliardär verspricht seinem Superstar: „Wir werden das ändern.“ Wie das aussehen wird, ließ Cuban hingegen offen. Bis dahin müssen sich die Mavs eben durch die Krise kämpfen. Mit Nowitzki. Irgendwie.


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