Von Kati Pierson 0
Früher war’s – Teil 2

Freudenberg & Lais: „Damals“ – Zwischen Schallplatten und alten DDR-Songs

Christian Lais und Ute Freudenberg schwelgen in alten Erinnerungen. Nach den Bildern und den Begegnungen sind jetzt Schallplatten und alte DDR-Songs dran. Was so ein Titel doch für Erinnerungen hervorrufen kann. Hier der nächste Teil unseres Interviews.


Vom Titel „Damals“ vom neuen Album „Spuren von uns“ kommen wir von den handgeschriebenen Briefen und den Kinderbildern über DJ’s zu Schallplatten & alten DDR-Songs. Christian Lais klärt auf: „Heute hat ein DJ einen Laptop. Der macht seinen Laptop auf und hat da 3000 oder 4000 Songs drauf.“

Lais & Freudenberg über Schallplatten

Ute Freudenberg lacht: „Das ist kein Schallplattenalleinunterhalter mehr.“ Das war das Stichwort. In dem ersten Single-Hit „Damals“ des neuen Albums werden sie besungen. Ute Freudenberg verrät, warum sie „Die Schallplatten, auf die wir sparten“ im Song so sehr betont: „Das ist bewusst gemacht an der Stelle. Das ist ja auch ein guter Aufhänger und da müssen dann alle schmunzeln. ALLE!“

Christian Lais hat das was herausgefunden: „Geh mal heute in die Geschäfte. Die Plattenspieler kommen wieder zurück. Es gibt wieder Plattenspieler. Ich finde das toll!“ Während sich der Sänger noch über das Revival freut schwelgt Ute Freudenberg weiter in Erinnerungen: „Die große Platte aus dieser großen Hülle rausnehmen. Dann mit der Bürste drüber, damit alles sauber ist und dann *krrrrkrrr*“ – Es ist ein Lachen in der Runde. Und dann schwelgen wir in Erinnerungen an unsere erste Schallplatte, den Plattenspieler mit 5 Singles drauf und irgendwann bemerkt Ute Freudenberg „Aber schau mal, was wir für einen Spaß haben, weil wir uns an früher erinnern. Nichts anderes war da gemeint!“

Lais & Freudenberg über alte DDR-Songs

Da gab’s schon schöne Sachen. Apropos schöne Sachen. Dass Christian Lais die Titel von Ute Freudenberg kennt, das versteht sich von alleine. Aber welche schönen alten Ost-Titel kennt der Sänger von „Neugebor‘n“ denn noch? „Oh je! Ich hab damals, kann  ich mich noch erinnern …“ und Ute Freudenberg wirft amüsiert ein „Guck mal! Da ist es: Damals!“

Christian Lais lässt sich nicht irritieren und grübelt weiter „…, wir haben „Kessel Buntes“ geguckt. Die Zeit, wo ich es geguckt habe, war mit diesem Karsten Speck. Ich kann mich jetzt an City und Karat erinnern. Veronika Fischer war auch dabei! Wenn gab’s denn da noch alles? Ich hab ein wahnsinniges Musikgedächtnis. Ich war so ein Plattensammler. Gerd Christian – Sag ihr auch – fällt mir noch ein.“

Christian Lais schaut Ute Freudenberg an: „Ihr habt so Sendungen auf so einem Schloss gemacht.“ Ute Freudenberg muss nicht lange nachdenken: „Ich kann Dir sagen, was das war: Burgparty!

Dann reicht ein Stichpunkt: Henne und Christian Lais erinnert sich „Im letzten Jahr waren wir ja zur Henne nominiert. Das war auch schön das anzugucken, wie die Preisverleihung war. Das ist ein Highlight gewesen, das miterleben zu können.“ Woher dieser Preis seinen Namen bekam weiß er auch: „Von der Helga Hahnemann! Die Namensgeberin von der Henne – nach ihrem Tod. Das ist eine Auszeichnung für Menschen, die etwas Besonderes geleistet haben. Musik war und ist mein Leben.“

Und was bedeutet Ute Freudenberg die Musik? „Wenn die mich mit 4 Jahren gefragt haben, was willst Du werden? Ich hab immer gesagt, ich wird Sängerin. Ich stand ja nur vor dem Radio und hab mitgesungen. Dann hat meine Tante eine Kneipe gehabt und da bin ich immer hin. Mich hat der Zigarettengestank nicht gestört. Ich hab eine Platte nach der anderen abgespielt und mitgesungen.“

Hier geht's zurück zum vorigen Teil unseres Interviews


Teilen:
Geh auf die Seite von: