Von Andrea Hornsteiner 0
Todesfall bei "Koh-Lanta"

Französische Reality-Show "Koh-Lanta" wegen Kandidatentod abgesetzt

Die französische Show "Koh Lanta", eine Art Gegenstück zum "Dschungelcamp", musste abgebrochen werden. Der Grund: Ein Teilnehmer starb während der Dreharbeiten an einem Herzinfarkt!


Die französische Reality-Show "Koh-Lanta" wurde zum Beginn der 16. Staffel unterbrochen. Denn bei Aufnahmen zu der Show verstarb überraschend ein Teilnehmer. Der 25-jährige Gérald Babin erlitt einen Herzinfarkt. Sofort wurde der Teilnehmer in das nächste Krankenhaus geflogen. Dort konnte er zunächst wiederbelebt werden. Dennoch verstarb Gérald Babin wenige Zeit später an den schweren Folgen des Infarkts.

Wie "Hollywood Reporter" aktuell berichtet, zog der Sender nun seine Konsequenzen von diesem traurigen Todesfall. So soll "Channel TF1" nach Absprache mit der Produktionsfirma "Adventure Line Productions" die komplette Staffel einstellt haben. Der Pressesprecher Alexander Petit äußerte sich dazu wie folgt: "Eigentlich war dies auch gar keine Frage." Weiter hieß es: "Es werden nun alle Kandidaten zurück nach Frankreich geflogen."

Gérald Babin klagte bereits vor dem Herzinfarkt über Krämpfe in seinen Armen. Er soll daraufhin sogar ärztlich betreut worden sein. Er verstarb nachdem die Kandidaten am ersten Tag von einem Boot springen und einen Seilzieh-Wettkampf absolvieren sollten.

Die Produktionsfirma stellte in einem Schreiben zudem klar, dass alle Kandidaten vor dem Wettkampf ausführlich ärztlich durchgecheckt wurden. Demnach soll es keinen Anlass zur Sorge gegeben haben.

Derzeit ist noch nicht klar, ob die Serie irgendwann mit einer weiteren Staffel fortgesetzt wird.


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