Von Kati Pierson 0
on Tour

Frank Schöbel & Chris Doerk: Für ein Konzert geh ich "Vom Nordpol zum Südpol" zu Fuß

Frank Schöbel ist der einzige Sänger, der zu DDR-Zeiten eine Platinschallplatte erhielt. "Wie ein Stern" schaffte es über die Grenzen in den Westen und eroberte auch dort die Herzen der Menschen. Jetzt zieht der Sunnyboy mit Chris Doerk in einer Jubliäumstournee durch 11 deutsche Städte.


Für Frank Schöbel fing 1964 mit „Hey, hey, Klaus, es sieht nach Schnee aus“ alles an. Das ist jetzt 50 Jahre her - Zeit für eine Goldene Hochzeit mit der Bühne, denn mit der ist der sympathische Sänger seither verheiratet. Am 20. Oktober startete seine Jubliäumstournee, die er mit seiner Film- und Gesangspartnerin der 60er Jahre Chris Doerk bestreitet.

Ein musikalischer und komödianter Rückblick auf die Karriere erwartet die Zuschauer in den Hallen zwischen Ostseeküste und Erzgebirge. Da passt der alte Gassenhauer "Vom Nordpol zum Südpol" doch ganz gut als Motto der Tour. Apropros Gasenhauer - er hat sie natürlich alle dabei von "Gold in Deinen Augen" über "Wie ein Stern" bis hin zu "Wir brauchen keine Lügen mehr".

Wer Frank Schöbel einmal auf der Bühne gesehen hat, der kennt auch seinen Hang zur Selbstironie. Diese macht ihn für die Zuschauer nur noch sympathischer. Der Humor ist einmalig sarkastisch und leicht schwarz. Auch diesen wird er auf der Tournee mit Tom Pauls in diversen Sketchen unter Beweis stellen. Witzige Begebenheiten aus der Karriere des 69-Jährigen werden so dem Publikum näher gebracht

Wobei beweisen sicher das komplett falsche Wort ist. Beweisen muss Frank Schöbel nach 550 Titeln, 300 davon selbst komponiert, 14 Hits des Jahres in der DDR, die einzige Platinschallplatte in der DDR und der "Goldenen Henne für sein Lebenswerk" niemandem mehr etwas. Freuen dürfen sich die Besucher seiner Tournee aber auf einen sympathischen Sänger, eine charmante Sängerin und eine witzig-musikalische Reise durch die Zeit.


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