Von Mark Read 0
Ribéry und sein böses Foul

Franck Ribéry: Kein Grund für eine Entschuldigung bei Vidal

Wieder mal eine Gala-Vorstellung des FC Bayern München. Nach dem 2:0-Hinspielsieg gegen Juventus Turin stehen die Chancen auf den Einzug ins Halbfinale der Champions League gut. Nur der böse Tritt von Franck Ribéry kurz vor Schluss trübte die Freude.


Tollen Fußball gespielt, zwei schöne Tore gemacht, einen starken Gegner dominiert: Eigentlich könnte man beim FC Bayern München hochzufrieden sein. Nach dem 2:0-Heimsieg gegen Juventus Turin hat der Rekordmeister gute Chancen, ins Halbfinale der Champions League einzuziehen. Nur eine Szene aus der 83. Spielminute trübt ein wenig die Freude.

Da hatte Mittelfeldstar Franck Ribéry sich nämlich einen bösen Tritt gegen die Wade von Juventus-Profi Arturo Vidal geleistet. Zuvor hatten sich die beiden bereits mehrere harte Duelle geliefert, und der Chilene hatte den Franzosen oft mit unfairen Mitteln gestoppt. Ob Ribérys Tritt eine Revanche dafür war, ist unklar. Klar ist hingegen, dass der 29-Jährige großes Glück hatte, für diese Aktion nicht vom Platz geflogen zu sein.

Hinterher wollte Ribéry zu der Sache am Liebsten nichts sagen - an den wartenden Journalisten ging er vorbei. Ledliglich die BILD konnte ein paar Aussagen des Topstars erhaschen: "Ich habe viel abbekommen und auch verteilt. Aber bei der einen Szene wollte ich zum Ball, treffe aber seinen Fuß. Ich habe mich nicht entschuldigt, er sich auch nicht. Das ist Fußball, das ist Champions League. Kein Problem."

Für ein harmloseres Foul als dieses flog Ribéry im Halbfinale 2010 gegen Olympique Lyon mit Rot vom Platz und war anschließend für das Finale gesperrt. Diesmal scheint er Glück zu haben. Beim Rückspiel nächste Woche in Turin wird es ohnehin kein Wiedersehen mit Vidal geben. Denn der sah in München seine dritte gelbe Karte und ist für das Rückspiel gesperrt.


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