Von Kati Pierson 0
Peinlich!

Formel 1: Michael Schumacher sorgte als Falschparker für Verwirrung

Fast 300. Grand Prix hat der Kerpener schon auf dem Buckel und doch ist er immer noch für eine Überraschung gut. Beim GP von Ungarn jedoch nicht unbedingt für eine Positive. Er entpuppte sich im Nachhinein als Falschparker.


300 Grand Prix und kein bisschen weiser. So hätte die Überschrift über diesen Artikel ebenfalls lauten können. Formel-1-Legende Michael Schumacher sorgte gestern beim Großen Preis von Ungarn für einen Startabbruch und somit für Verwirrung unter den Kommentatoren.

Heiko Wasser und Christian Danner von RTL dachten zuerst an einen technischen Defekt an der Startampel als Charlie Whiting den Start kurzer Hand abbrach. Als dann alle Fahrer eine erneute Aufwärmrunde drehten, blieb Michael Schumacher am Start stehen. Der Motor war aus und er musste aus der Box starten.

Wie die Rennkommission jetzt erklärte, war der abgeschaltete Motor gar nicht das Problem. Der siebenfache Weltmeister hatte sich wohl schon zu sehr auf seinen 300. Grand Prix in seinem Wohnzimmer in Spa gefreut und seinen Startplatz verfehlt. Dies sah Charlie Whiting vom Kommandoturm und brach den Start ab.

Schumi startete nach verkorkstem Qualifying und Start dann zwar aus der Boxengasse, aber das Rennen war für ihn nach einem Plattfuß und einer Durchfahrtsstrafe in Runde 58 mit Telemetrieproblemen endgültig gelaufen. Im Interview im Anschluss ans Rennen wusste der 43-Jährige zunächst nicht einmal, wieso er den Startabbruch wirklich provoziert hatte. Mittlerweile dürfte ihm das Falschparken aber recht peinlich sein.


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