Von Kati Pierson 0
GP der USA

Formel 1: Hamilton siegt vor Vettel - Entscheidung vertagt

Der vorletzte Grandprix des Jahres sollte die Entscheidung bringen und Michael Schumacher hätte Schützenhilfe für Vettel leisten können. Bei Massa wurde für den Alonso-Sieg sogar das Getriebe gewechselt. Aber ausgerechnet Hamilton spielt das Zünglein an der Waage.


In Deutschland ist es 21:40 als Lewis Hamilton sich zum ersten Sieger in Austin macht. Hinter ihm geht nach einem überaus spannenden Zweikampf Sebastian Vettel über die Linie und auf Platz drei liegt Fernando Alonso. Damit ist die Entscheidung im Titelkampf nach Sao Paula verlegt.

Mit allen Tricks hatte Ferrai gekämpft. So wechselte man noch schnell das Getriebe bei Felipe Massa, der sich im Qualifying gestern vor Teamkollege Alonsop einsortierte. So musste der Brasilianer von Platz 11 starten und Alonso wurde um einen Platz in der Startaufstellung nach vorn gebracht.

Auch Michael Schumacher hätte zum Gehilfen von Sebastian Vettle werden können. Der Kerpener stand in der Startaufstellung vor Alosno und hätte den Spanier in Ferraridiensten gut und gerne lange genug beschäftigen oder aber wie so oft in der Saison von der Straße fegen können. Aber ausgerechnet Hamilton wurde aber vom Gehilfen des ehemaligen Teamfeindes Alonso und verschaffte dem Asturier eine weitere Chance auf den Weltmeister-Titel 2012.

Rosberg und Schumacher wurden bis auf Platz 13 und 16 durchgereicht. Eine starke Leistung lieferten erneut die Lotus Piloten Kimi Räikönnen und Romain Grosjean.

In der WM führt damit Vettel mit 13 Punkten vor Alonso. Auf Platz drei ist Überflieger Kimi Räikönnen, der in seinem Comeback-Jahr sogar einen ersten Sieg erringen konnte. In Sao Paulo am nächsten Wochenende geht es dann um alles oder nichts. Außerdem dürfte Michael Schumacher dann im besonders im Interesse der Öffentlichkeit stehen, denn es ist sein letztes Rennen zumindest vorerst.

Was Kimi Räikkönen macht, konnte der Promipool aber bereits recherchieren: "Bestimmt nicht, mit den Medien zu sprechen. Ich bin kein großer Fan beschissener Fragen." zumindest war dies im September noch nicht das Beste am Formel-1-Fahrer sein.


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