Von Robert Reinicke 0
Nach dominanten Tests

FC Bayern München - Zu stark für den Rest der Liga?

In nunmehr zwei Wochen beginnt die neue Bundesliga-Saison. Und die Münchner Bayern, die schon die letzte Spielzeit drückend dominierten, haben sich - vor allem durch den neuen Trainer Pep Guardiola oder Star-Spieler wie Thiago Alcantara prominent verstärkt. Es droht ein langweiliges Titel-Rennen... Oder?

FC Bayern München

Die Dauerjubler vom FC Bayern

(© getty images / other)

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Vergangenes Wochenende lieferte sich der FC Bayern München mit Testspielen gegen die direkten Bundesliga-Konkurrenten des Hamburger SV und der Borussia aus Mönchengladbach einen ersten wirklichen Härtetest im neuen System unter Trainer Pep Guardiola - und gewann ausgesprochen souverän mit 4:0 und 5:1. Und das, obwohl nicht über volle 90 Minuten, sondern lediglich eine Stunde gespielt wurde. Beeindruckend ist das vor allem dann, wenn man bedenkt, dass der 37-Millionen-Mann Mario Götze aufgrund einer noch nicht ganz auskurierten Blessur noch gar nicht mit von der Partie war.

Einseitiger Titel-Kampf?

Diese ersten Eindrücke lassen vermuten, dass dem geneigten Fußball-Liebhaber - sollte er nicht gerade ein Bayern-Fan sein - eine ähnlich langweilige Bundesliga-Saison bevorstehen könnte, wie es bereits im vergangenen Triple-Jahr der Fall war.

Mario Gomez und Anatolij Tymoschtschuk sind die einzig namhaften Abgänge und die Neuzugänge, die man dem gegenüberstellen - allen voran Thiago Alcantara und Mario Götze - sind echte Verstärkungen, die den Rekordmeister nochmals ein gutes Stück besser machen könnten. Ist die Titel-Verteidigung also eine sprichwörtlich "gemähte Wiese"?

Nicht ganz, glücklicherweise. Denn auch wenn vieles für den FC Bayern spricht - so eben auch der erdrückend zelebrierte Zauber-Fußball aus den zurückliegenden Tests - die Punkte doch erst einmal ausgespielt werden. Und als kleine Gefahr könnte es sich dann doch herausstellen, dass Guardiola als neuer Trainer sein ganz eigenes, zumeist stürmerloses System etablieren will - ein Novum in der Bundesliga. Zudem müssen die Neuzugänge integriert werden und auch etwaigen Streitereien Einhalt geboten werden, die sich unter mehr als 11 Starspielern wohl kaum vermeiden lassen.

Wir freuen uns auf die neue Saison, aller Vorzeichen zum Trotz!


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