Von Milena Schäpers 0
Schweini auf die Bank?

FC Bayern München: Keine Stammplatz - Garantie für Javi Martinez!

30 Millionen Euro kostete Martinez die Bayern. Der Spanier ist damit der teuerste Spieler in der Geschichte der Bundesliga. Doch Jupp Heynckes will Martinez keine Garantie auf einen Stammplatz geben. Der Spieler muss sich diesen wie jeder andere erst erkämpfen.


Javi Martinez war zwar teuer, ist aber für Heynckes nicht wertvoller als die anderen Spieler. Der Trainer vom FC Bayern München stellt klar: „Wenn Javi besser ist, spielt er", aber er habe „genauso wenig einen Freifahrtschein wie jeder andere“, so Heynckes zu dem Magazin „Kicker“.

30 Millionen für die Ersatzbank? Heynckes will damit einen gesunden Konkurrenzkampf schaffen und jeden Spieler zu seinen Höchstleistungen treiben. Denn für ihn liegt der Fehler der verpassten Meister-Titel genau dort. Der Trainer kalkuliert: „Wir haben jetzt eine andere Konkurrenzsituation als im vorigen Jahr. Die ist leistungsfördernd, da kann sich keiner etwas erlauben. Die Spieler wissen, dass es keine Erbhöfe gibt. Ich werde immer versuchen, die bestmögliche Mannschaft aufzustellen."

Überraschend kommt dann das Lob für Luiz Gustavo, für den der Neuzugang gefährlich werden könnte. Doch nach seiner Leistung gegen Stuttgart (6:1) sagte Heynckes nun: „Wenn Luis so spielt, spielt er auch.“

Damit erhöht sich nun der Druck auf Schweinsteiger. Ob er der Konkurrenz aus Spanien standhalten kann?

Den Konkurrenzdruck mindern kann Tymoshchuk. Der deutet bereits an, dass er über einen Weggang aus München nachdenke. Nun wird der Transfer ihm diese Entscheidung vielleicht abgenommen haben. Abnehmer könnte laut sport.de Zenit St. Petersburg sein. Das Transferfenster in Russland wäre noch geöffnet.


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