Von Olga Lügenscheidt 0
Viel Lärm um nichts

Ex-Knacki Lindsay Lohan im Playboy: Gelungenes Comeback oder nicht?

Hugh Hefner weiß genau was er will - und dieses Mal wollte er eben Lindsay Lohan haben! Eine Million Dollar schob Hef der etwas abgehalfterten Schauspielerin über den Tresen, damit sie sich für den "Playboy" auszieht. Olga Lügenscheidt findet: Das hätte es doch wirklich nicht gebraucht. Viel Spaß mit ihrer neuen Modekolumne!


Die Presse feiert die neuen Nacktfotos von Knast-Diva Lindsey Lohan als gelungenes Comeback in die Welt der Schönen und Reichen, ich meine doch eher: das war ein Griff ins Klo! Um wieder bei den ganz Großen mitmischen zu können, braucht es schon weitaus mehr als ein paar nackige Bilder in einem Erotikheftchen! Noch dazu meint die Gute, die ja vor kurzem noch eine elektrische Fußfessel durch die Gegend tragen durfte, in einem Interview mit dem People Magazine, dass sie aus ihren Fehlern gelernt habe! Ha, dass ich nicht vor Lachen gleich platze! Und warum muss sie aktuell Sozialstunden in einem Leichenschauhaus leisten?

In den letzten Jahren hat der einstige Kinderstar doch wohl eher durch Gerichtstermine, Schönheits-OPs und homosexuelle Klatschgeschichten auf sich aufmerksam gemacht! Die Boulevardzeitungen haben sich ja regelrecht mit diesen Schauerstories über einen Hollywoodstar auf Abwegen überschlagen! Aber nur weil man in ein paar Zeilen eines zweitklassigen Magazins Erwähnung findet, bedeutet das noch lange nicht, dass man ein großes Talent besitzt. Bei Lindsay Lohan frage ich mich auch oft, was sie eigentlich kann! Also was ich damit meine, soll nicht beleidigend sein - aber womit verdient sie nochmal ihr Geld?

Ach ja, mit extravaganten Filmen á la "Herbie – Fully Loaded". Und die Lohan hat ja auch mal Musik gemacht. Und die war so gut, dass ihre Lieder bestimmt immer noch auf Platz eins der Billboard-Charts hängen geblieben sind!

Wenn der Ruhm von einst so sehr in Vergessenheit geraten ist, hilft ja alles nichts mehr! Und schon gleich zehnmal nicht, wenn man sich ordentlich roten Lippenstift um den Mund schmiert und seine Brüste in die Kamera hält. Außerdem klaut Lindsay für das Playboy-Shooting ja auch nur wieder den Style von jemand anderem – nämlich Marilyn Monroe! Um selbst kreativ zu sein, hat die liebe Lohan vermutlich zu sehr ihren Schmollmund in den guten Alkohol gehängt! Wie würde sie sonst auch auf den Gedanken kommen, sich in die einst wunderschöne Marilyn verwandeln zu wollen? Hatte die 60s-Diva nicht bei weitem mehr Klasse und war eine höchst begabte Schauspielerin? Kann man das auch von Lohan sagen, oder kann sich überhaupt noch jemand an einen Film von ihr erinnern, außer den mit dem sprechenden Käfer?

Ich möchte ja gar keine Hass-Tirade veranstalten und es ist ja auch bald Weihnachten.

Aber wenn sich schon so ein großer Denker wie Rapper 50 Cent über die Nacktbilder der Lohan Gedanken macht, muss man sich wirklich einfach die Frage stellen: „Wenn ich 100 Dollar zahle, um eine M*** zu sehen, ist das dann dasselbe, wie eine Million Dollar zu zahlen, wenn derjenige ein Filmstar oder Promi ist?“ Vielleicht werden wir erst die Antwort bekommen, wenn er sich mal angeschaut hat, wie der Monroe-Fake „untenrum aussieht“!

Bis dahin wünschen wir doch der noch sehr jungen, unbeholfenen Lindsay Lohan nur das Beste für die Zukunft. Vor allem sollte sie aber was bei ihren vielen Sozialstunden lernen und nicht mehr mit ihrem allzu großen Dickkopf durch alle Gerichtstüren rennen! Das ist so gar nicht en Vogue.

Bevor ich es vergesse: Wer noch kein Weihnachtsgeschenk für seinen Liebsten haben sollte, aufgepasst: La Lohan macht sich ja in der kommenden Januar/Februar-Playboy-Ausgabe nackig und mimt Marilyn Monroe. „Playboy“-Gründer Hugh Hefner verkündet, dass aufgrund der großen Nachfrage dieses Exemplar früher als erwartet erscheinen wird! Merry Christmas für alle, die der Marilyn Monroe-Imitation etwas abgewinnen können. In diesem Sinne eine schöne Woche. Bisous.


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