Von Nils Reschke 0
Brandneue Songs vom „Rodfather“

Es wird Zeit für Rod Stewarts neues Album „Time“

Nun ist es also soweit! Mit etwas Verspätung – ursprünglich war die neue Platte für Frühjahr 2013 angekündigt – wird Rockröhre Rod Stewart am 7. Mai sein neues Album präsentieren. Das hört kurz und knapp auf den Namen „Time“.


Das Besondere am neuen Album ist, dass es das erste vom „Rodfather“ ist, das seit 2001, in dem „Human“ veröffentlich wurde, wieder neues Material erhält – und eben keine Coversongs. Denn darin war Rod Stewart ja schon immer ein Meister seines Fachs. Wenn er „First Cut Is The Deepest“ oder „Downtown Train“ singt, dann nimmt man ihm ab, dass diese Lieder nicht aus der Feder von Cat Stevens und Tom Waits stammen.

Das letzte Jahrzehnt verbrachte Rod Stewart damit, unzählige „American Songbooks“ zu präsentieren, die in den Vereinigten Staaten große Erfolge waren, hierzulande aber kaum wahrgenommen wurden. Dazu gab es noch ein „Soulbook“, Stewarts erstes Weihnachtsalbum und „Still the Same... Great Rock Classics of Our Time“, in dem er Hits wie „It's A Heartache“ von Bonnie Tyler oder „Father & Son“ von Cat Stevens neu interpretierte. Und jetzt also „Time“, ein neues Album mit ganz neuen Songs aus seiner Feder. Die Single „Can´t Stop Me Now“ präsentierte Rod Stewart bereits bei seiner Weihnachtsshow im Stirling Castle und auch bei seiner aktuellen Showreihe in Las Vegas.

Sein neues Album „Time“ sei „ein bisschen erwachsener“ geworden, meint Rod Stewart. Es gebe keine „Hot Legs“, dafür aber „Songs, mit denen sich die Zuhörer identifizieren“ könnten. Jedenfalls ist so etwas wie Stress ausgebrochen. Weil Rod Stewart sich noch ausreichend Zeit nehmen will, die Lieder in der Postproduction einen entsprechenden Feinschliff zu verpassen, wurden sämtliche US-Termine im Frühjahr auf den Herbst verschoben. Seine neue Tour „Live The Life“ startet somit erst am 1. Juni in Nottingham. Dann folgen zwei Konzerte, die bereits ausverkauft sind, im O2 in London. Am 3. Juli gibt sich Rod Stewart in der Westfalenhalle in Dortmund die Ehre. Es ist das bislang einzige Deutschland-Konzert der Rockröhre.


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