Von Manuela Hans 0
Elfte Staffel hat begonnen

Erste Studienergebnisse: Essstörungen durch „Germany's Next Topmodel“?

Heidi Klum perfekt gestyled auf den Creative Arts Emmy Awards

Heidi Klum

(© Getty Images)

Seit Beginn der Show steht „Germany's Next Topmodel“ und damit auch Heidi Klum immer wieder in der Kritik. Grund dafür soll die Vermittlung eines falschen Schönheitsideals sein, das angeblich Esstörungen bei Kindern und Jugendlichen fördern soll. Eine Studie sorgte nun für Aufklärung.

Heidi Klum (42) sucht bei „Germany's Next Topmodel“ unter zahlreichen bildhübschen Mädchen schon seit 2006 jedes Jahr die nächste deutsche Laufstegschönheit. Doch immer wieder steht das Format in der Kritik, da es ein falsches Schönheitsideal vermitteln soll. Laut „DWDL“ will eine Studie des Internationalen Zentralinstituts für das Jugend- und Bildungsfernsehen dieses Jahr einen Zusammenhang zwischen Essstörungen und der Fernsehshow gefunden haben.

Daraufhin prüfte die Kommission für Jugendmedienschutz das Ergebnis der Studie. Dabei wurden mehrere Folgen der zehnten Staffel von „Germany's Next Topmodel“ geprüft und man kam zu folgendem Ergebnis: Die Show ist nach den Bestimmungen des Jugendmedienschutz-Staatsvertrages für Kinder und Jugendliche nicht entwicklungsbeeinträchtigend. Auch in der Vergangenheit konnte das KJM keine Verstöße von Heidi Klums Show feststellen.

Zwar stelle die Sendung eine Berufsrealität vor, in der ein kritikwürdiges Schönheitsideal vorherrscht, die mediale Darstellung dessen ist jedoch nicht gefährdend für Kinder und Jugendliche. Des Weiteren habe Heidi Klum den Mädchen immer wieder ein gesundes Lebensbild vermittelt. Dies wird sie bestimmt auch in der elften Staffel machen. Die Castings haben am 2. November 2015 in Frankfurt begonnen.