Von Mark Read 0
Prinz William muss weg

Erste lange Trennung für Prinz William und Kate Middleton

Seit ihrer Traumhochzeit im April sind William und Kate, der Herzog und die Herzogin von Cambridge, geradezu unzertrennlich. Doch im kommenden Frühjahr muss Kate nun stark sein. Denn Prinz William wird im Rahmen seines Luftwaffen-Dienstes für sechs Wochen ans andere Ende der Welt versetzt – auf die Falkland-Inseln.


Immerhin können Prinz William und seine Kate, geborene Middleton, noch Weihnachten und Neujahr gemeinsam verbringen. Doch im Februar muss der Sohn von Prinz Charles dann ganz weit weg. Genauer gesagt auf die Falkland-Inseln, die 460 Kilometer östlich der Küste Argentiniens im Ozean liegen und die britisches Überseegebiet sind. Er wird dort bis zum April bleiben – und genau dieses Timing ist das Pikante an der Sache.

Denn um das kleine Archipel mit seinen knapp 3.000 Einwohnern gab es im April 1982 einen bewaffneten Konflikt zwischen Argentinien und Großbritannien. Die Südamerikaner eroberten damals die Inseln, auf die seit Jahrhunderten Anspruch erheben, und erst nach zehnwöchigen Kriegshandlungen mit zahlreichen Toten konnte Großbritannien seinen Besitz zurückholen. Der Falkland-Krieg jährt sich dieses Jahr zum 30. Mal, und den Argentiniern dürfte sicher nicht schmecken, dass die britische Luftwaffe genau jetzt symbolträchtig Prinz William auf die Inseln schickt.

Jedenfalls muss sich Williams Ehefrau Kate während der sechs Wochen alleine vergnügen. Denn die Regeln der britischen Luftwaffe gestatten es nicht, dass sie ihren Ehegatten auf die Falkland-Inseln begleitet. So lange war das Paar noch nie voneinander getrennt. Allerdings betonte das englische Königshaus bereits, dass die Herzogin von Cambridge die Entscheidung ihres Gatten, der Versetzung Folge zu leisten, "begeistert angenommen" habe. Denn so bieten sich William Chancen auf eine Beförderung zum "Captain".

Allzu viel Gelegenheit, seine Frau zu vergessen, bieten die Inseln dem Prinzen jedoch ohnehin nicht. Außer der Hauptstadt Port Stanley ist das Archipel dünn besiedelt, zudem ist das Klima sehr rau. Williams Luftwaffenstützpunkt Mount Pleasant ist zudem knapp 40 Kilometer entfernt von Port Stanley. Er wird sich dort wohl eher langweilen als vergnügen.


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